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Die Standorte der deutschen Mühlenindustrie eignen sich nur vereinzelt für die
Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)
Nur 15 Prozent der Mühlen setzen auf KWK

2014-02-11 Große Mühlen sind zu über 80 Prozent noch nicht mit Kraft-Wärme-Kopplung ausgestattet – vor allem wegen ihres geringen Wärmebedarfs. Das ist das Ergebnis einer Befragung von fast 70 Produktionsstandorten der deutschen Mühlenindustrie. Dennoch planen einige Mühlen die Installation von KWK-Technologie.
Die Standorte der deutschen Mühlenindustrie eignen sich nur vereinzelt für die Nutzung von Kraft-Wärme-Kopplung. Denn der Wärmebedarf des Produktionsprozesses ist für eine wirtschaftliche KWK-Lösung oft nicht ausreichend. Für die Trocknung des Korns oder die Hitzebehandlung zu Konservierungszwecken wird nur wenig Wärme benötigt. Die Temperaturen übersteigen dabei nur selten 90°C.
Daher setzen bisher auch nur wenige untersuchte Standorte auf KWK. Der limitierende Faktor des Wärmebedarfs kann an Einzelstandorten jedoch durch lange Betriebszeiten der Mühlen kompensiert werden. Daher planen derzeit einige der untersuchten Standorte die Installation von KWK-Technologie.
Die Untersuchung ist Teil einer regelmäßigen monatlichen Erhebung von KWK-Standorten in unterschiedlichen Industriezweigen. Zu den rund 70 Standorten der Mühlen wurden 30 Standorte der Futtermittelindustrie untersucht. Bislang wurden im Rahmen dieser Erhebung über 900 Industriestandorte im Hinblick auf ihre Nutzung von KWK-Anlagen befragt. Mehr Informationen zu dieser Datensammlung sind verfügbar unter www.kwk-datenbank.de
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Die aktuellen Diskussionen über die Abschaffung der Befreiung der EEG-Umlage für Eigenstromerzeuger und energieintensive Unternehmen konnten bei der Befragung nicht berücksichtigt werden.


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