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Die Straathof Holding ist ein großer Schweinezüchter in Ostdeutschland
Magazin „Stern“: Berufsverbot für Agrarindustriellen Straathof

2014-12-10 

Wie der stern jetzt berichtet, wurde den Anwälten von Adrianus Straathof vor wenigen Tagen der amtliche Bescheid über ein "Tierhaltungs- und Betreuungsverbot" zugestellt.

Das Verbot des Landkreises Jerichower Land gilt für Straathof persönlich, bundesweit und betrifft seit Ende November womöglich sämtliche Betriebe, in denen er Geschäftsführer ist oder als Eigentümer Einfluss auf die Tierhaltung hat. "Mit sofortiger Wirkung" ist ihm damit "das Halten und Betreuen von Schweinen untersagt", wie es in dem Bescheid heißt. Für einen Schweinezüchter bedeutet das praktisch: Berufsverbot.

Noch ist der Bescheid nicht rechtskräftig. Straathofs Anwälte haben umgehend widersprochen und Klage eingereicht. Dennoch gilt das Verbot - ähnlich wie bei einem an Ort und Stelle eingezogenen Führerschein - bis es Gerichte womöglich wieder aufheben. In jedem Fall könnte es ein Meilenstein im Kampf für Tierschutzrechte in der Massenhaltung sein.

"Stern": Tierhaltungsverbot für Schweinebaron Straathof: Erste Behörde macht Schluss mit der Sauerei

Stellungnahme des Landkreises Jerichower Land
Herr Adrianus Straathof betreibt im Landkreis Jerichower Land wie im Bundesgebiet Schweinezuchtanlagen.

Gegen ihn hat der Landkreis Jerichower Land mit Postausgang vom 24. Nov. 2014 ein Tierhaltungsverbot gemäß § 16 a Abs. 1 Nr. 3 Tierschutzgesetz verhängt. Grundlage sind Verstöße gegen Tierhaltungsbedingungen, zu denen bereits in der Vergangenheit in den Medien ausführlich berichtet wurde.

Das Tierhaltungsverbot betrifft Herrn Straathof persönlich, nicht seine Firmen als juristische Personen.

Die Entscheidung des Landkreises erfolgte nach umfänglicher Prüfung der durch die Kontrollen festgestellten Sachverhalte.

Dem Landkreis ist bekannt, dass Herr Straathof juristisch gegen die ordnungsrechtliche Verfügung vorgegangen ist.


Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. „Dies ist ein sehr positives Signal für unsere Forderung Bauernhöfe statt Agrarfabriken. Industrielle Tierhaltung ist Tierquälerei und wer nachweislich Tiere quälen lässt, hat in der Haltung und Betreuung von Nutztieren nichts zu suchen. Wir hatten deshalb neben anderen Verbänden auch Strafanzeige gegen Straathof gestellt“, so Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) e.V. in einer ersten Stellungnahme.

Janßen weiter: „Die Verantwortlichen in der Agrarpolitik müssen aus dem Fall Straathof Konsequenzen ziehen. Statt weiter mit Steuergeldern eine industrielle Tierhaltung zu fördern, die von großen Teilen der Gesellschaft abgelehnt wird, sollte alles für die Sicherung und Schaffung bäuerlicher Betriebe mit Tierhaltung getan werden. Im NEULAND-Programm für eine artgerechte und umweltschonende Nutztierhaltung leisten AbL-Bauern seit über 20 Jahren praktische Pionierarbeit im vernünftigen Umgang mit Tieren, u.a. mit Haltung auf Stroh, Auslauf und einheimischen Futtermitteln. In diesem Programm sind auch Tierbestandsobergrenzen festgelegt, bei Schweinen z.B. 150 Sauen, 950 Mastschweineplätze.

Der Zwang zum Wachsen oder Weichen in der Landwirtschaft muss gestoppt werden. Deshalb ruft die AbL mit über 50 Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz, Dritte Welt-Organisationen und Globalisierungsgegnern erneut zu einer Großdemonstration am 17. Januar 2014 anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin auf. Schwerpunktthemen: Stoppt Megaställe und Gentechnik, stoppt die Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Für Bauernhöfe statt Agrarindustrie!“

Quelle: Bundesanzeiger

Die Straathof Holding ist ein großer Schweinezüchter in Ostdeutschland.
Das Kerngeschäft besteht im Halten von Zuchtsauen und deren Verkauf. Darüber hinaus werden zum Teil eigenerzeugte Ferkel in eigenen oder gepachteten Mastställen zu Mastschweinen gemästet und veräußert.
Das Unternehmen ist Teil der holländischen Straathof Holding, die in den Niederlanden drei weitere große Schweinezuchten betreibt.
Mitarbeiter: 110 in Deutschland Gegründet: 2000
Handelsregister: Amtsgericht Potsdam HRB 26428 Stammkapital: 25.000 Euro
Straathof Holding GmbH, Ziesar, Breiter Weg 30, 14793 Ziesar. Die inländische Geschäftsanschrift: Breiter Weg 30, 14793 Ziesar. Gegenstand: Die Leitung der Straathof - Unternehmensgruppe, die Vermögensverwaltung, die Beteiligung an anderen Unternehmen, die Beratung und die Betreuung von Unternehmen und Beteiligungen sowie der Handel mit Agrarprodukten aller Art. Kapital: 25.000 EUR. Vertretungsregelung: Ist ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Geschäftsführer: Straathof, Adrianus Gerardus Maria, *24.02.1955, Genthin OT Gladau; mit der Befugnis die Gesellschaft allein zu vertreten mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen. Rechtsform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung; Gesellschaftsvertrag vom: 30.11.2004 zuletzt geändert durch Beschluss vom 30.01.2009. Durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 18.07.2013 ist der Sitz der Gesellschaft von Genthin OT Gladau (Amtsgericht Stendal, HRB 4686) nach Ziesar verlegt und der Gesellschaftsvertrag geändert in § 1 Satz 2 (Sitz).
Tag der ersten Eintragung: 22.12.2004

Schweinezucht Gladau GmbH

Mit Zustellung zum 25. März 2013 hat das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt eine Teilstilllegung der Schweinezucht- und Biogasanlagen in Gladau verfügt. Dem vorausgegangen ist ein Urteil des Verwaltungsgerichts Magdeburg vom 6. September 2010, wonach die immissionsschutzrechtliche Genehmigung des Verwaltungsamtes vom 5. November 2008 zur Modernisierung und Erweiterung der vorhandenen Schweineanlage und zur Errichtung einer Biogasanlage aufgehoben wurde. Dies erfolgte, nachdem das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt im Jahr 2008 die Genehmigung erteilt hatte und die Anlagen seitdem betrieben wurde. Mit Beschluss vom 25. Januar 2013 wurde unser Antrag auf Zulassung der Berufung durch das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt abgelehnt. Damit wurde die ursprünglich erteilte Genehmigung aus 2008 endgültig entzogen. Hintergrund des Entzugs der Genehmigung war dabei der Umstand, dass das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt in 2008 zu Unrecht davon ausging, dass die Erschließung gesichert sei. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt hatte damals zur Genehmigung nämlich das fehlende gemeindliche Einvernehmen der Stadt Genthin durch das eigene behördliche Ermessen ersetzt. Diese Feststellung hat sich nach endgültiger gerichtlicher Entscheidung nunmehr als Fehler herausgestellt. Unsere Anwälte sind der Meinung, dass auf Grund dieses fehlerhaften Vorgehens des Landesverwaltungsamtes Sachsen-Anhalt vom Bestehen eines Amtshaftungsanspruchs gegen die Genehmigungsbehörde ausgegangen werden kann. Im weiteren Verlauf der gerichtlichen Prüfung der vom Landesverwaltungsamt angeordneten Stilllegungsverfügung hat das Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt mit Datum vom 12. Juni 2013 entschieden, dass die Verfügung der Teilstilllegung unserer Anlage in Gladau unverhältnismäßig ist und dass unser Interesse, von einer sofortigen Vollziehung der Teilstilllegungsverfügung verschont zu bleiben, bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung in der Hauptsache (neues Genehmigungsverfahren) das öffentliche Interesse am Sofortvollzug der Stilllegung überwiegt.

Der neue Genehmigungsantrag ist von der Tochtergesellschaft bereits gestellt worden. Die Behörde muss nach Eingang aller vollständiger Antragsunterlagen innerhalb von sieben Monaten über den Antrag entscheiden, sodass wir davon ausgehen, dass es der Tochtergesellschaft gelingen wird, die neue Genehmigung für die erweiterte Anlage in Gladau zu erhalten.

Wir gehen deshalb davon aus, dass wir die Anlage wie bisher bis zur Erteilung der neu-en Genehmigung weiter betreiben können.

Der Landkreis Jerichower Land hat uns gegenüber mit Bescheid vom 30. November 2012 Maßnahmen zur Beseitigung angeblich festgestellter Verstöße gegen das Tierschutzrecht angeordnet. Bei diesen angeblichen Verstößen handelt es sich i. W. um die Beanstandungen zur Größe von Kastenständen sowie zur Ausführung von Spaltenböden, die angeblich nicht den Anforderungen der Tierschutznutztierhaltungsverordnung entsprechen. Weiterhin wird i. W. beanstandet, dass nicht alle in der Anlage gehaltenen Schweine mit den die notwendigen Ohrmarken versehen sind.

Die Tochtergesellschaft ist der Meinung, dass auf Grund vorliegender Gutachten bzw. durchgeführter Qualitätssicherungsprüfungen vom 25. Mai 2013 inzwischen nachgewiesen werden kann, dass die Vorschriften eingehalten werden. Nichtsdestotrotz hat der Landkreis Jerichower Land in 2013 zur Durchsetzung seiner Forderungen drei Zwangsgeldfestsetzungen erlassen und sich dabei Zwangsmaßnahmen gem. § 16a Tierschutzgesetz vorbehalten. Die angestrengten Klagen gegen die Zwangsgeldfestsetzungen hatten zum Teil Erfolg, sodass der Landkreis Jerichower Land seine gesamten Forderungen bisher nicht vollständig durchsetzen konnte.

Wir werden weiterhin gerichtlich gegen die Forderungen des Landkreises Jerichower Land klagen, da wir der Meinung sind, dass die Forderungen unangemessen sind und dass ein Nachgeben in Bezug auf diese unangemessenen Forderungen Präjudizwirkung für die Zukunft erzeugen würde, sodass dies auch auf weitere Anlagen außerhalb des Landkreises Jerichower Land Auswirkungen haben könnte.

Im Konzernabschluss haben wir die Risiken, die sich auf die Zwangsgeldfestsetzungen und damit verbundener Kosten beziehen, in den Rückstellungen berücksichtigt. Bezüglich der Zwangsgeldfestsetzung für die Ohrmarken halten wir die Festsetzung der Zwangsgelder entsprechen der vom Gericht verfügten Aussetzung der Vollziehung mit ganz überwiegender Wahrscheinlichkeit für unrechtmäßig und haben dementsprechend bilanziell keine Risikovorsorge getroffen. Insgesamt haben wir Rückstellungen i.H.v. T€ 562 gebildet.

Schweinezucht Demsin GmbH

Mit Bescheid vom 26. November 2012 ordnete der Landkreis Jerichower Land gegen-über der Schweinezucht Demsin GmbH Maßnahmen zur Beseitigung angeblich festgestellter Verstöße gegen das Tierschutzrecht an. Bei diesen angeblichen Verstößen handelt es sich i. W. um die Beanstandungen zur Größe von Kastenständen sowie zur Aus-führung von Spaltenböden, die nicht den Anforderungen der Tierhaltungsverordnung entsprechen sollen. Die Tochtergesellschaft ist der Meinung, dass auf Grund vorliegen-der Gutachten bzw. durchgeführter Qualitätssicherungsprüfungen vom 25. Mai 2013 in-zwischen nachgewiesen werden kann, dass die Kastenstände und Spaltenböden in wesentlichem Umfang den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Nichtsdestotrotz hat der Landkreis Jerichower Land in 2013 mit drei Zwangsgeldfestsetzungen versucht, seine Forderungen durchzusetzen. Gegen die letzte Zwangsgeldfestsetzung läuft aktuell noch ein Eilverfahren zur Aussetzung der Vollziehung beim Oberverwaltungsgericht Magdeburg. Eine Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts steht noch aus. Die Behörden haben sich Zwangsmaßnahmen gemäß § 16a Tierschutzgesetz vorbehalten.

Wie bei den Verfahren gegen die Schweinezucht Gladau GmbH sind auch bei der Schweinezucht Demsin GmbH jeweils Klagen im Hauptsacheverfahren gegen die Zwangsgeldfestsetzungen noch anhängig. Im Konzernabschluss haben wir die Risiken, die sich auf die Zwangsgeldfestsetzungen und damit verbundene Kosten beziehen, in den Rückstellungen berücksichtigt. Insgesamt haben wir Rückstellungen bezogen auf die Verfahren bei der Schweinezucht Demsin GmbH i.H.v. T€ 791 gebildet.

Schweinezucht Binde GmbH

Die in der Lageberichtsbeschreibung im Vorjahresabschluss beschriebene Unsicherheit bezüglich Teile der Stallanlagen im Hinblick auf eine noch zu erteilende Baugenehmigung konnte im Januar 2013 beseitigt werden.

Die Unsicherheit bezüglich der ausstehenden Nachtragsgenehmigung für die bestehende Biogasanlage besteht weiterhin. Wir gehen allerdings aktuell davon aus, dass zeitnah noch in 2013, nachdem die Tochtergesellschaft alle notwendigen Unterlagen beim Bau-amt eingereicht haben, die Genehmigung für die Biogasanlage erteilt wird. In der Zwischenzeit hat die Bio Power Binde GmbH, die die Biogasanlage angemietet hat, den Betrieb der Biogasanlage eingestellt. Sobald die Nachtragsgenehmigung für die Biogasanlage erteilt wird, ist die Bio Power Binde GmbH in der Lage, die Biogasanlage sofort weiter zu betreiben.

Bezüglich des bestehenden Dauerschuldverhältnisses der Schweinzucht Binde GmbH für die Anmietung der Biogasanlage über den bestehenden Leasingvertrag, der eine Laufzeit bis einschließlich 2017 umfasst, gehen wir auf Grund der zeitnah zu erwarten-den Baugenehmigung davon aus, dass keine drohenden Verluste aus dem Dauerschuldverhältnis entstehen.

6. Prognosebericht

Wir erwarten auf Grund der guten Absatzpreise der ersten Monate 2013 für das Geschäftsjahr 2013, dass sich die Preisentwicklung auf dem Ferkel- und Schlachtschweinemarkt auf einem guten, vergleichbarem Niveau zu 2012 halten wird. Auf Grund unserer Kapazitätserweiterungen durch den Erwerb weiterer Ferkel-, Sauen und Mastanlagen in 2013 sowie der nunmehr ganzjährigen Produktionstätigkeit unserer Tochter Schweinezucht Alt Tellin GmbH in 2013 werden wir den Mengenumsatz ab 2013 im Vergleich zu 2012 steigern können.

Für die Rohstoff- und Futterpreise kalkulieren wir für 2013 in etwa das Preisniveau des abgelaufenen Geschäftsjahres. Deshalb gehen wir insgesamt davon aus, dass wir in 2013 weiterhin ein erfolgreiches Geschäftsjahr vor uns haben und die Gewinnabführungen der Tochtergesellschaften ansteigen.

Der Jahresüberschuss wird deshalb voraussichtlich zumindest das Niveau von 2012 erreichen.

Die wesentlichen Investitionsvorhaben für 2013 umfassen die Ankäufe von Stallanlagen in Reichertsweiler (ca. 2.600 Sauen) durch die im Dezember 2012 gegründete Straathof-Strehle GmbH sowie die Ankäufe weiterer Standorte durch die Sauenhaltung Gladau GmbH in Mlode (8.400 Ferkelaufzuchtplätze), Drebkau (20.800 Mastplätze) und Madelsdorf (genehmigte Sauenplätze 1.574). In 2013 ist die Fertigstellung der Sauenanlage und derer Biogasanlagen in Alt Tellin geplant.

Auf Grund der starken Marktposition unserer Gruppe und unseren wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen erwarten wir in 2014 Umsätze und Ergebnisse auf hohem, aber im Vergleich zu 2012 und 2013 niedrigerem Niveau.

 

Konzerngewinn- und Verlustrechnung

  2012
Euro
2011
Euro
1. Umsatzerlöse 89.556.610,91 62.911.294,99
2. Erhöhung des Bestands an Tiervermögen 4.290.636,02 1.239.124,98
3. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 46.193,40 74.653,35
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 53.500,00
5. sonstige betriebliche Erträge 3.685.780,03 2.985.825,86
6. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 51.832.043,21 32.583.441,78
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.532.766,61 3.647.043,98
7. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 4.170.831,59 3.615.810,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 923.489,20 816.544,18
davon für Altersversorgung 124,80 5.967,79
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7.720.363,76 5.952.793,89
9. sonstige betriebliche Aufwendungen 13.738.975,74 9.921.490,36
10. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 748.583,09 189.711,29
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 161.651,53 254.629,65
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.990.047,95 2.338.802,50
davon an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11.580.936,92 8.832.813,16
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.177.499,52 2.286.180,35
davon aus latenten Steuern 853.579,52 2.008.077,10
15. Sonstige Steuern 113.736,68 98.515,13
16. Jahresüberschuss 8.289.700,72 6.448.117,68
17. Auf Anteile fremder Gesellschafter entfallender Jahresüberschuss 473.851,94 225.913,11
18. Gewinnvortrag 27.621.155,12 21.398.950,55
19. Konzernbilanzgewinn 35.437.003,90 27.621.155,12

Der Konzernabschluss der Straathof Holding GmbH wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches und des deutschen GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die vorgeschriebene Gliederung ist durch Einfügung einzelner Posten der besonderen Struktur des Straathof Holding GmbH-Konzerns angepasst. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Konsolidierungskreis

Verbundene Unternehmen Kapitalanteil direkt
%
Kapitalanteil indirekt
%
Sauenhaltung Thierbach GmbH, Pausa 100,0  
Linden Bau GmbH (vormals A & M Immobilien- und Verwaltungs GmbH), Gladau (Entkonsolidiert zum 1. Januar 2012) 100,0  
Schweinezucht Fahrbinde GmbH, Gladau 100,0  
Bio Power Binde GmbH, Gladau 100,0  
Mesa Agrar GmbH, Gladau (Erstkonsolidiert zum 1. Januar 2012) 100,0  
Schweineproduktion Brenkenhof GmbH, Gladau 100,0  
Straathof Strehle GmbH, Gladau (Erstkonsolidiert zum 11. Dezember 2012) 100,0  
Sauenhaltung Gladau GmbH, Gladau 100,0  
Schweinezucht Binde GmbH, Binde 94,0  
Schweinezucht Gladau GmbH, Gladau 94,0  
Altenplathower Agrarbetrieb GmbH, Gladau   94,0
Schweinezucht Alt Tellin GmbH, Gladau 100,0  
Schweinezucht Demsin GmbH, Gladau 100,0
 

Quellen: Handelsregister/ Bundesanzeiger/ LK Jerichower-Land/ Magazin Stern/ Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) / Archiv

Magazin "Stern": Tierhaltungsverbot für Schweinebaron Straathof: Erste Behörde macht Schluss mit der Sauerei




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