europaticker:
Auf dem Berg Boutmezguida im marokkanischen Antiatlasgebirge hat die Wasserstiftung den
CloudFisher getestet
CloudFisher gewinnt ohne Energie Trinkwasser aus Nebel

Der CloudFisher ist weltweit der erste serienmäßige Nebelfänger, der Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h standhält. Der innovative Kollektor lässt sich schnell und unkompliziert montieren, benötigt keine Energie und ist extrem wartungsarm. Alle verwendeten Materialien sind lebensmittelecht. Der CloudFisher kann hunderttausende Menschen mit hochwertigen Trinkwasser versorgen, das WHO-Standard entspricht. Er liefert Wasser für die Land- und Forstwirtschaft und lässt sich für kommerzielle Zwecke nutzen. Seine Einsatzgebiete sind Gebirgs- und Küstenregionen weltweit, in denen selten Regen fällt und ein hohes Nebelaufkommen herrscht. 

Der CloudFisher wurde von der deutschen WasserStiftung entwickelt. Anderthalb Jahre lang erprobte die Stiftung auf dem Berg Boutmezguida in Marokko die Stahlrahmen und Netzaufhängungen. Mit Forschern der Technischen Universität München testete sie verschiedene Kunststoff- und Edelstahlgewebe auf ihre Wasserausbeute. Je nach Region und Jahreszeit können zwischen 36 und 126 Litern pro Tag und Modul (Netzfläche: 9 qm) gesammelt werden. In Marokko wurden Spitzenwerte von über 600 Litern pro Tag gemessen.

Die WasserStiftung: Die WasserStiftung aus Ebenhausen bei München bringt Wasser zu den Menschen. Mit zahlreichen Projekten in Entwicklungsländern hilft die unabhängige und unbürokratische Organisation seit 15 Jahren, die Versorgung mit Trinkwasser zu verbessern. Dabei setzt die Stiftung auf einfach zu verwirklichende Projekte, die für einzelne Menschen ein große Verbesserung bewirken. Die Technik des Nebel-Erntens gehört dazu. Weitere Informationen über die WasserStiftung und ihre Projekte finden Sie unter www.wasserstiftung.de.

Der Konstrukteur: Der Münchner Industriedesigner Peter Trautwein hat sich mehr als zwei Jahre mit der Methode der Trinkwassergewinnung aus Nebel befasst und mit dem CloudFisher einen komplett neuen Nebelfänger entwickelt. Alle Komponenten wie Pfosten, Stahlseile, Erdnägel, Schrauben und Netzaufhängungen sowie die Betonfundamente wurden so berechnet, dass sie Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h standhalten können.

Quelle: WasserStiftung

erschienen am: 2015-03-04 im europaticker

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Mitglied im Deutschen Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 15. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken