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Pünktlich zu den ersten warmen Sonnenstrahlen erblicken 15 Ferkel der seltenen Rasse
der Bunten Bentheimer Schweine das Licht der Welt
Rosengarten: Nachwuchs bei den seltenen Bunten Bentheimer Schweinen

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg züchtet die extrem gefährdete Rasse der Bunten Bentheimer Schweine bereits seit 1988. Die Geburt der Ferkel im Freilichtmuseum leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung dieser einzigartigen Tiere. Seit Mitte des 19. Jahrhundert ist das Bunte Bentheimer Schwein ein beliebtes Nutztier, doch in den 1950er Jahren wurde es von leistungsstärkeren Rassen verdrängt. Heute ist das Bentheimer Schwein vom Aussterben bedroht. Um die historische Rasse zu erhalten, schlossen sich einige Züchter – darunter auch das Freilichtmuseum am Kiekeberg – im „Verein zur Erhaltung des Bentheimer Schweins“ zusammen.

Besonders bei den kleinen Museumsbesuchern sind die Bunten Bentheimer Schweine sehr beliebt. Sie tragen ihren Namen aufgrund der unregelmäßigen dunklen Flecken und sind außerdem sehr stressresistent. Im historischen Schweinestall werden die Schweine artgerecht gehalten, da sie selbst entscheiden können, ob sie sich draußen im Matsch suhlen wollen oder lieber drinnen im Stall ihre Zeit verbringen.

Auch weitere bedrohte Haustierrassen haben im Freilichtmuseum ihr Zuhause: das Schleswiger Kaltblut, das deutsche Schwarzbunte Niederungsrind, das Bentheimer Landschaf sowie das Ramelsloher Huhn.

Durch Organisationen, wie den „Verein zur Erhaltung des Bentheimer Schweins“, kann sich der Bestand der Tiere wieder vergrößern. So können Tierarten, wie die Pommersche Gans, die das Freilichtmuseum ebenfalls hält, wieder von der roten Liste gestrichen werden.

Die kleinen Ferkel erwarten die Besucher zu den Öffnungszeiten des Freilichtmuseums: Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr sowie Sonnabend und Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Für Erwachsene beträgt der Eintritt 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

erschienen am: 2017-03-09 im europaticker

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