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Zusammenschluss: Beverage Can Makers Europe und European Metal Packaging werden Metal Packaging Europe
Metallverpackungsindustrie will künftig mit einer Stimme sprechen

Beverage Can Makers Europe (BCME) und European Metal Packaging (Empac) haben Donnerstag (16.03.2017) ihren Zusammenschluss zu Metal Packaging Europe bekannt gegeben. Gemeinsam vertreten sie die Hersteller von rund 85 Milliarden Verpackungen pro Jahr, die für eine Reihe von Abnehmermärkten und unterschiedliche Füllgüter bestimmt sind. Dazu gehören Lebensmittel und Getränke, Kosmetik-­‐ und Pharmaprodukte, Reinigungs-­‐ und Pflegemittel sowie Industriegüter.

Das Zusammengehen der beiden Verbände ermöglicht den Aufbau einer effizienteren und schlagkräftigeren Organisation. In Brüssel beheimatet, will Metal Packaging Europe die Interessen seiner gesamten Mitgliedschaft mit aller Entschiedenheit vertreten. Die Mitglieder des neuen Verbandes betreiben mehr als 450 Produktionsstätten mit über 65.000 Beschäftigten.

“Dies ist ein historischer Augenblick für unsere Industrie,” sagte Martin Reynolds, VP External & Regulatory Affairs – CROWN Europe, und Vorstandsvorsitzender von Metal Packaging Europe. “Alle Aktivitäten unter einem Dach zu vereinen, ist durchaus ambitioniert. Doch so kann unsere Industrie die vielfältigen Vorteile von starren Metallverpackungen noch stärker herausarbeiten und effektiver kommunizieren. Vor allem, wenn es um solch einzigartige Vorzüge wie die Einordnung als ‘permanent material‘ geht. “

Martin Reynolds stehen Colin Gillis (Ball Beverage Packaging Europe) und Francisco Rodrigues (Colep) als stellvertretende Vorstandsvorsitzende zur Seite. Als weitere Unternehmen sind im Vorstand Ardagh Group, ASA Group, Blechwarenfabrik Limburg, Glud & Marstrand, HUBER Packaging Group, Massilly Holding, Sarten und Silgan Metal Packaging vertreten. Hinzu kommt mit APEAL die Vereinigung der Hersteller von Verpackungsstahl in Europa.

Um Themen zu behandeln, die für alle Produktbereiche relevant sind, wie zum Beispiel Kommunikation, Lebensmittelkontakt, Verpackungsgesetzgebung oder Nachhaltigkeit, wird Metal Packaging Europe segmentübergreifende Kommissionen einrichten. Zusätzlich werden für Aerosoldosen, Getränkedosen, Lebensmitteldosen und chemisch-­‐technische Verpackungen marktspezifische Gremien angeboten, die von Mitgliedsunternehmen geleitet werden. “Mit einer einzigen, zielgerichteten Organisation können wir unserer Industrie mehr Gewicht verleihen. Außerdem stellen wir so sicher, dass die Branche in ganz Europa mit einer Stimme spricht und Gehör findet, “ kommentierte Gordon Shade, CEO von Empac und jetzt des neuen Verbandes. “Wir werden die Metallverpackung weiterhin mit gemeinsamen Initiativen im Marketing, Umweltschutz und im technischen Bereich fördern. Unser Ziel ist es, Metallverpackungen zur ersten Wahl für Konsum- und Industriegüter zu machen, “ ergänzte die Geschäftsführerin von BCME, Ellen Wauters.

Wauters wird bei Metal Packaging Europe die Aktivitäten in den Bereichen Getränkedosen und Kommunikation leiten. Die Lobbyarbeit (Public Affairs) wird ein zentraler Aufgabenbereich des neuen Verbandes sein und wird von Lena Nover verantwortet. So können die Mitglieder die Möglichkeiten und Herausforderungen, die ihnen unter anderem das Kreislaufwirtschaftspaket bietet, bestmöglich nutzen. Metall leistet einen entscheidenden Beitrag dazu, Materialkreisläufe zu schließen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft zu ermöglichen. Denn es ist ein dauerhaft verfügbarer Werkstoff (“permanent material“), der sich unendlich oft recyceln lässt. In Deutschland verleihen nach wie vor das Forum Getränkedose und der Verband Metallverpackungen e.V. (VMV) der neuen Dachorganisation eine Stimme auf nationaler Ebene. In anderen Ländern wird Metal Packaging Europe vertreten durch MEG in Dänemark, Bev Can für Osteuropa, La Boîte Boisson und SNFBM in Frankreich, Anfima in Italien, Metalen Verpakkingen Nederland in den Niederlanden und BCME in den Benelux-­‐Staaten, AME und Latas de Bebidas in Spanien, SVM in der Schweiz, und Can Makers und MPMA in Großbritannien.

Metal Packaging Europe vereint Hersteller von starren Metallverpackungen, Zulieferer und nationale Verbände unter einem Dach und lässt die europäische Metallverpackungsindustrie mit einer Stimme sprechen. Mit gemeinsamen Initiativen in den Bereichen Marketing, Umweltschutz und Technik zeigen wir die Vorteile und das positive Image von Verpackungen aus Metall auf und untermauern sie pro aktiv. Damit alle interessierten Kreise nachvollziehen können, wie sehr Metallverpackungen zu einer echten Kreislaufwirtschaft beitragen, vertreten wir die Positionen unserer Industrie nach außen und verleihen der Branchenmeinung Gehör. Unser Ziel ist es, Metall zum Packmittel der Wahl für Konsum-­‐ und Industriegüter zu machen.

Verpackungen aus Metall werden im Groß-­‐ und Einzelhandel, der Konsumgüterindustrie und für Produktionsgüter eingesetzt. Es gibt sie in vielen Formen und Größen und man kann in ihnen nahezu jedes Produkt verpacken. Jedes Jahr werden in Europa etwa 85 Mrd. Verpackungen aus Metall für die Lebensmittel-­‐ und Getränkeindustrie, die Kosmetik-­‐ und Pharmabranche, für Reinigungs-­‐ und Pflegemittel sowie für Industriegüter produziert. Da sie aus dauerhaft verfügbaren Werkstoffen („permanent materials“) hergestellt werden, sparen Metallverpackungen Ressourcen ein und erzielen regelmäßig Rekordquoten beim Recycling. Die Anzahl der europäischen Länder, die sogar Recyclingraten über 80% erreichen, steigt kontinuierlich an.

erschienen am: 2017-03-17 im europaticker

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