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BMLFUW unterstützt Gemeinden jährlich mit 80 Millionen Euro bei der Errichtung und
Erhaltung der Wasserinfrastruktur
Rupprechter: Effiziente Abwasserentsorgung garantiert lebenswerte Regionen

Insgesamt 46 Milliarden Euro wurden seit 1959 österreichweit in die Errichtung und den Ausbau der Abwasserentsorgung investiert. Damit ist eine sichere, umweltgerechte Entsorgung und Aufbereitung des Wassers garantiert. Das Thema Abwasser steht heuer im Mittelpunkt des Weltwassertages am 22. März.

„Mit einer effizienten und fachgerechten Abwasserentsorgung garantieren wir lebenswerte Regionen. Diese wichtige Aufgabe liegt zum überwiegenden Teil in den bewährten Händen der Gemeinden, wir unterstützen sie dabei. Mit gezielten Investitionen konnten wir viel für den Wirtschafts- und Tourismusstandort Österreich sowie die Qualität unserer wertvollen Wasserressourcen erreichen“, betont Bundesminister Andrä Rupprechter.

Investitionen und Werterhalt im ländlichen Raum

Die in den letzten Jahrzehnten errichtete Infrastruktur gilt es langfristig und auf diesem hohen Niveau auch für zukünftige Generationen zu sichern. „Damit die Infrastruktur für unser Trinkwasser und Abwasser im ländlichen Raum weiter ausgebaut, bzw. durch Sanierung auf diesem hohen Niveau gehalten wird, ist es gelungen, bis Ende 2021 Förderungsmittel im Umfang von jährlich 80 Millionen Euro abzusichern“, so Rupprechter.

Bisher wurden in Österreich ca. 92.000 km Kanal errichtet. Dies entspricht etwa der doppelten Länge des gesamten Erdumfangs am Äquator. Weitere 2,75 Millionen Schächte dienen als Einstieg und Reinigungsmöglichkeit für den Abwasserkanal. Mehr als 18.000 Pumpstationen sorgen für den sicheren Weitertransport. In Österreich gibt es derzeit insgesamt ca. 16.000 Kläranlagen, die das Abwasser reinigen.

Täglich entstehen sowohl in Österreichs Haushalten als auch in der Industrie große Mengen an Abwasser. Dieses ist unterschiedlich stark verschmutzt. 95 Prozent der österreichischen Bevölkerung entsorgen ihr Abwasser über öffentliche Entsorgungsnetze in Kläranlagen. Ein hundertprozentiger Anschlussgrad ist aufgrund der Siedlungsstruktur Österreichs nicht sinnvoll. Deswegen werden die restlichen 5 Prozent der Abwässer über private Einzelanlagen oder Senkgruben ordnungsgemäß entsorgt.

Der 22. März wurde von den Vereinten Nationen im Jahr 1992 zum Tag des Wassers erklärt. Das Ziel des Weltwassertags ist es, auf die Bedeutung des Wassers als Lebensgrundlage für die Menschheit aufmerksam zu machen. des LIFE-Projektes ist ein biologischerBodenfilter im Wasserpark, über den seit Herbst 2016 Wasser aus der Neuen Donau in die Alte Donau eingeleitet wird. Der Bodenfilter dient zugleich auch der nachhaltigen Verbesserung der Wasserqualität im Wasserpark. Mit der neu geschaffenen Promenade am Bodenfilter ist auch ein neues „Wohnzimmer im Freien“ entstanden, das den Wasserpark optisch aufwertet.

Zu einem ökologisch funktionierenden Gewässer gehören naturnahe Uferabschnitte ebenso wie standortgerechte heimische Arten rund um das Gewässer. So wurden seit Projektstart zahlreiche junge Weiden und Pappeln in den Uferbereichen gepflanzt, neue Röhrichtzonen angelegt und Amphibientümpel im Schilf geschaffen. Damit soll der Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten an der Alten Donau verbessert und nachhaltig gesichert werden.

erschienen am: 2017-03-20 im europaticker

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