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Weiterhin keine Erkundungsbohrungen - Suche nach Kohlenwasserstoffen
Bezirksregierung prüft Antrag von ExxonMobil für das Suchfeld "Nordrhein-Westfalen Nord"

Die Bezirksregierung Arnsberg prüft den Antrag von ExxonMobil, die Laufzeit der bestehenden Erlaubnis zur Aufsuchung von Kohlenwasserstoffen in dem Feld "Nordrhein-Westfalen Nord" um drei Jahre zu verlängern. Die Behörde hat zu dem Antrag eine Behördenbeteiligung durchgeführt und gleichzeitig alle berührten Kommunen und Kreise informiert. Die endgültige Entscheidung über den Antrag wird nach der Auswertung der von den Kommunen und Kreisen übermittelten Informationen, Bedenken und Anregungen erfolgen.

Das Feld der aktuellen Erlaubnis überdeckt ausschließlich Bereiche mit Kohleflözgestein. Damit bleibt weiterhin sichergestellt, dass Fracking hier nicht angewendet werden kann. Eine Aufsuchungserlaubnis gestattet dem Inhaber nicht, eine Erkundungsbohrung oder andere Arbeiten in der Örtlichkeit durchzuführen. Erkundungsbohrungen wären erst nach weiteren Genehmigungsverfahren mit Beteiligung der Träger öffentlicher Belange erlaubt, die ganz konkret das ob und wie einer Suchtätigkeit regeln. Hier würden alle öffentlichen Belange und dabei insbesondere die Belange des Umwelt- und Grundwasserschutzes intensiv und gründlich geprüft.

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Die Bezirksregierung ist landesweit zuständig für die Erteilung von Bergbauberechtigungen und die Zulassung von Betriebsplänen. Der rechtliche Rahmen ergibt sich in erster Linie aus dem Bundesberggesetz.

Erdgasaufsuchung/Gewinnung Gehört zum Bereich Energie, Bergbau

erschienen am: 2017-03-20 im europaticker

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