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Maßnahmen können zurückgeführt werden
Bonn: Umweltkeim im Trinkwasser eliminiert

Die umfangreiche Reinigung des überörtlichen Trinkwasserversorgungsnetzes des Wahnbachtalsperrenverbandes (WTV) und von Teilen der örtlichen Versorgungsnetze - unter anderem in der Stadt Bonn - ist abgeschlossen. Umfassende Beprobungen der Netze waren unauffällig. Die zwischenzeitlich aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes ergriffenen Maßnahmen waren zielführend und können nun stufenweise reduziert werden - das ergab die aktuelle Bewertung der Untersuchungsergebnisse durch die Expertenkommission Trinkwasser. Begleitet wird dies weiterhin durch eine intensivierte Überwachung der Trinkwasserqualität.

Der Umweltkeim Lelliottia amnigena war kurzzeitig und vereinzelt im Trinkwasserversorgungsnetz nachgewiesen worden. Die Fachleute hatten sich im Herbst vergangenen Jahres - ergänzend zur Intensivierung der Probenahmen und der jährlich anstehenden Reinigung der Hochbehälter und des Wasserversorgungsnetzes - entschieden, die Chlordioxiddosierung zu erhöhen. Die zusätzliche Chlorung kann nun entfallen, entschied das Fachgremium. Der mancherorts aufgetretene, leicht chlorige Geruch des Trinkwassers wird in den nächsten Wochen nicht mehr wahrzunehmen sein.

Durch das vorsorgliche Management aller beteiligten Gesundheitsämter konnten die Bakterien im Netz schnell identifiziert und bereits frühzeitig präventive Gegenmaßnahmen ergriffen werden, so das Fazit der Expertenkommission. Ergänzend hat diese eine unabhängige Gesamtbegutachtung und –beurteilung der Trinkwasseraufbereitung aus dem Talsperren-System sowie eine abschließende hygienisch-medizinische Bewertung beschlossen.

Die Expertenkommission Trinkwasser setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Gesundheitsämter des Rhein-Sieg-Kreises, der Stadt Bonn und des Kreises Ahrweiler, des Institutes für Hygiene und öffentliche Gesundheit der Universität Bonn, dem WTV und weiteren Trinkwasserversorgungsunternehmen zusammen.

erschienen am: 2017-04-18 im europaticker

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