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Baumpflanzung als Symbol für die Bedeutung der heimischen Wälder
Fichte ist Baum des Jahres

Die Fichtenbäumchen und Spaten standen bereit, Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und Bürgermeisterin Sabrina Eisele griffen beherzt zu und im Handumdrehen waren fünf kleine Bäumchen gepflanzt. „Jedes Jahr pflanze ich den Baum des Jahres, dieses Jahr die Fichte. Das ist eine schöne Tradition in unserem Kreis, um im Vorfeld des Tag des Baumes, der jedes Jahr am 25. April stattfindet, auf die große Bedeutung der heimischen Wälder aufmerksam zu machen“, berichtete Landrat Dr. Christoph Schnaudigel über die Aktion am vergangenen Dienstag in Marxzell-Burbach. Der Baum des Jahres wird immer in einer anderen Stadt oder Gemeinde gepflanzt, da die Bäume unterschiedliche Anforderungen an ihren Standort stellen. In Marxzell findet die Fichte optimale Bedingungen vor. „Die Fichte mag es kühl und feucht und kommt daher verbreitet in den Mittelgebirgen vor“, informierte Forstamtsleiter Dr. Bernhard Peichl. „Höhere Temperaturen und die zunehmenden Trockenjahre im Zuge der globalen Klimaerwärmung machen die Fichten jedoch angreifbar für Sturmschäden und Käferbefall“, schilderte Thomas Rupp, Leiter des Forstbezirks Süd, die aktuelle Lage.

Mit der Fichte als Baum des Jahres 2017 wurde eine Baumart ausgewählt, die in Deutschland am häufigsten vorkommt; sie macht rund 30% des Baumbestandes aus. Sie ist damit für die Forstwirtschaft sehr bedeutend. Allerdings ist der Bestand wegen ihrer Anfälligkeit aus den genannten Gründen und wegen der in den letzten Jahrzehnten Bevorzugung und Förderung von Laubholzarten rückläufig. „Etwas Regen täte daher den jungen Pflanzen schon gut, aber wir freuen uns natürlich über das schöne Frühlingswetter“, fügten die Forstleute mit einem Augenzwinkern hinzu.

„Marxzell ist ein toller Ort zu leben. Die Gemeinde liegt eingebettet in der Natur, über 70% der Gemarkung sind Wald. Neben der Bevölkerung von Marxzell wissen auch viele Naturliebhaber, Ausflügler und Erholungssuchende diese Lage zu schätzen“, berichtete Bürgermeisterin Sabrina Eisele. Mit dem Graf-Rhena-Weg, einem Premiumwanderweg des Schwarzwaldvereins mit herrlichen Blicken über das Albtal, und der Klosterruine Frauenalb weiß die Gemeinde zwei weithin bekannte Anziehungspunkte auf ihrer Gemarkung. Die neuen Fichten in exponierter Lage entlang des Weges, der vom Wiesenhof in die Marxzeller Wälder führt, werden die Wanderer, Spaziergängen und Radfahrer freuen, wenn sie anhalten, um den herrlichen Blick über Schielberg und den Metzlindschmander Hof zu genießen.

Der Tag des Baumes soll der Bevölkerung den wirtschaftlichen, ästhetischen sowie den ökologischen Wert des Waldes bewusst machen. Bisher wurden von den Landräten des Landkreises Karlsruhe folgende Bäume zum Tag des Baumes gepflanzt: Schwarzpappel (2006), Waldkiefer (2007), Walnuss (2008), Bergahorn (2009), Vogelkirsche (2010), Elsbeere (2011), Europäische Lärche (2012), Wild-Apfel (2014), Feldahorn (2015), Winter-Linde (2016) und Fichte (2017).

Bild: Landrat Dr. Christoph Schnaudigel und die Marxzeller Bürgermeisterin Sabrina Eisele bei der traditionellen Pflanzaktion im Vorfeld des Baum des Jahres. Unterstützung erhalten Sie von Forstamtsleiter Dr. Bernhard Peichl und Revierleiter Helmut Mohr.

erschienen am: 2017-04-18 im europaticker

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