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Gemeinsame Tagung zum Moorschutz von Baden-Württemberg und Bayern in Biberach
Länderübergreifend für den Moorschutz

In Biberach veranstalten erstmals vier Landesinstitutionen aus Baden-Württemberg und Bayern gemeinsam eine Tagung zum Schutz der Moore in Süddeutschland. „Die Veranstaltung ist ein Musterbeispiel für die erfolgreiche und wegweisende Zusammenarbeit der Forst- und Naturschutzverwaltungen unserer Länder“, betonten einmütig die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf, ihr baden-württembergischer Kollege Franz Untersteller MdL sowie die beiden Forstminister Peter Hauk MdL (Baden-Württemberg) und Helmut Brunner (Bayern). Nach Möglichkeit solle diese Zusammenarbeit weiter ausgebaut werden, heißt es in einer Presseaussendung.

Moore sind für die Biodiversität und das Klima elementar. Sie sind Kohlenstoffspeicher und Lebensraum für viele seltene Arten. Außerdem tragen sie dazu bei, die Grundwasserqualität zu erhalten und fördern einen ausgeglichenen Landschaftswasserhaushalt. Als vor- und frühgeschichtliche Fundstätten sind sie zudem von großer kultur- und landschaftshistorischer Bedeutung. Entsprechend ist Moorschutz ein Schwerpunkt sowohl in der Naturschutzstrategie für Baden-Württemberg und als auch im Klimaschutzprogramm Bayern 2050.

In beiden Bundesländern findet man Moore vor allem im Alpenvorland und in den Mittelgebirgen. Die naturräumlichen und historischen Gegebenheiten der Moornutzung und des Moorschutzes sind sehr ähnlich, weshalb die Forst- und Umweltverwaltungen Süddeutschlands seit Jahren zusammenarbeiten. Baden-Württemberg und Bayern erarbeiten derzeit auch ein gemeinsames „Handbuch Moorschutz“. Die Zusammenarbeit wird nun durch die gemeinsame Tagung weiter intensiviert. Sie findet am 26. und 27. April 2017 unweit der grenznahen Moorlandschaften in der Stadthalle Biberach statt.

Die Organisatorinnen sind die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA), die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW), das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) und die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF).

Im Fokus der Tagung steht die Bedeutung der Moore für den Klima- und Artenschutz. Die nachhaltige Moornutzung und die Entwicklung neuer Ansätze im Moorschutz ergänzen das Themenspektrum. Nach dem Vortragstag werden praktische Beispiele rund um Erhaltung und Wiedervernässung von Mooren auf einer länderübergreifenden Exkursion in bayrische und baden-württembergische Projektgebiete erkundet.

Weitere Informationen zum Programm der Tagung unter: http://www.fva-bw.de/Termine  und http://www.lfu.bayern.de/natur/moorschutz/index.htm

erschienen am: 2017-04-19 im europaticker

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