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In Deutschland gibt es rund 1.400 Tierheime, tierheimähnliche Einrichtungen, Wildtierauffang-
stationen, Pflegestellen und Gnadenhöfe
Situation der Tierheime in Deutschland

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (18/11890) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Tierschutz hervor, die sich auf eine Abfrage des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) an die Bundesländer aus dem Jahr 2016 stützt. Weiter heißt es, dass die Aufnahmekapazität der Tierheime für Hunde bei rund 13.300 Plätzen und die für Katzen bei rund 24.000 Plätzen liege. Allerdings sei bei der Abfrage nicht für alle Tierheime die Aufnahmekapazität angegeben worden, sodass die tatsächliche Kapazität höher ausfallen könne.

Bei den untergebrachten Tierarten handele es sich laut der Länderabfrage überwiegend um Hunde und Katzen. Danach würden Kleintiere wie Kaninchen und Meerschweinchen sowie Vögel folgen. Seltener seien Pferde, Esel, Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen sowie Geflügel untergebracht. Auch Wildtiere und exotische Tiere wie nicht heimische Schlangen und Schildkröten würden zum Teil aufgenommen. In Pflege genommene Wildtieren seien Igel, Greifvögel, Fledermäuse und Waschbären. Besondere Probleme würden den Tierheimen die Überfüllung und die unzureichende Kostenerstattung für die Unterbringung bereiten. Das führe unter anderem zu einer kritischen Finanzlage vieler Heime und bereite Schwierigkeiten bei notwendigen Investitionen zur Erweiterung, Reparatur, Sanierung oder Modernisierung der Einrichtungen.

erschienen am: 2017-04-20 im europaticker

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