europaticker:
Studie der Cardiff University hat ergeben, dass Natur und Grün die Menschen
gegenüber anderen öffnet
Rettet den Vorgarten

Geht man durch Neubaugebiete, fallen die zahlreichen Kiesgärten auf, die, minimalst bepflanzt, in den letzten Jahren als Vorgärten oder Teilbereiche von Hausgärten entstanden sind. Aber auch Verkehrsinseln, Kreisverkehre oder Restflächen im öffentlichen Grün präsentieren sich mehr und mehr als Kies- oder Schotterflächen.

Sicherlich spielen als Gründe für diese Gestaltungsart neben einem gewissen modischen Trend auch der Wunsch nach Pflegeleichtigkeit und Kostenreduzierung eine Rolle.

Modetrends hat es auch in der Gartengestaltung schon immer gegeben. Doch das Moderne ist selten das Gute, weil es meist nur von kurzer Dauer ist. Das Wesen des Gärtnerns ist das nachhaltige Arbeiten in und mit der Natur. Mit Blick auf die Folgen der Klimaerwärmung zeigt diese uralte „Gartenweisheit“ heute mehr denn je den eigentlich richtigen Weg. Eine vitale Vegetation bildet Sauerstoff, baut Kohlendioxid ab, bindet Luftverunreinigungen, sorgt für Schatten und Verdunstung. Dabei ist ein Netz aus vielen kleinen bis mittelgroßen Grünflächen effektiver und verbessert das Stadtklima nachhaltiger, als wenige große Grünanlagen.

Ein begrünter Vorgarten kann aber auch ein Haus nicht nur einladend und freundlich aussehen lassen, sondern er ist auch Teil des öffentlichen Grünraumes in der Straße und damit Spiel- und Naturerfahrungsraum für Kinder sowie Lebensraum für Tiere und Pflanzen.

Eine aktuelle Studie der Cardiff University aus Großbritannien hat ergeben, dass Natur und Grün die Menschen gegenüber anderen öffnet, sie sich mehr verbunden und auch gesunder fühlen. Mit steigendem Grünanteil in den Städten sinkt auch die Verbrechensrate um bis zu 4%. Mehr Stauden, Sträucher und Bäume können also so manche Probleme in unseren Städten abmildern und damit sogar Kosten sparen.

In diesem Sinn: Mut zu mehr Grün, wo immer es geht, zum Wohle von uns Menschen, der Natur und unserer Heimat.

Weitere Infos erhalten Sie beim Fachberater für Gartenkultur und Landespflege im Landratsamt Miltenberg, Herrn Roman Kempf, unter Telefon 09371 501-582.

erschienen am: 2017-05-08 im europaticker

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