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Kaum eine Internetseite, kaum eine App für die mobile Datennutzung kommt ohne Karten oder
Verknüpfung zu den bestehenden Kartendiensten aus
Vierter Geo-Fortschrittsbericht vorgelegt

Als Unterrichtung durch die Bundesregierung (18/12872) liegt ihr vierter Bericht "über die Fortschritte zur Entwicklung der verschiedenen Felder des Geoinformationswesens im nationalen, europäischen und internationalen Kontext" vor. Wie die Regierung in diesem "Vierten Geo-Fortschrittsbericht" darlegt, werden Internet und neue Technologien das Geoinformationswesen tiefgreifend verändern. Jedermann könne mit Hilfe etwa von Smartphones oder Tablets und ihrer Sensorik Geoinformationen erheben und mit anderen teilen. Riesige Datenmengen beispielsweise aus der Fernerkundung könnten mit neuen Analyseverfahren ausgewertet werden.

"Kaum eine Internetseite, kaum eine App für die mobile Datennutzung kommt ohne Karten oder Verknüpfung zu den bestehenden Kartendiensten aus", schreiben die Autoren weiter. Die "Allgegenwärtigkeit und die Querschnittsfunktion von Daten mit Raumbezug, also Geodaten/Geoinformationen", machten die Daten besonders wertvoll, wenn jedermann sie einfach nutzen kann. Sie seien unverzichtbar, "wenn es darum geht, Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Klima- und Umweltschutz, nachhaltige Rohstoffversorgung oder die Energiewende zu finden". Geodaten seien damit auch eine "wesentliche Grundlage für (politische) Entscheidungen".

Zugleich wird in dem Bericht darauf verwiesen, dass eine optimale Wertschöpfung ein gemeinsames Leitbild aller Akteure bedinge. Mit der 2015 vom "Lenkungsgremium Geodateninfrastruktur Deutschland" im Dialog mit Wirtschaft, Wissenschaft und Interessengruppen aufgestellten "Nationalen Geoinformations-Strategie" (NGIS) sei es gelungen, "für das Geoinformationswesen eine auf das Jahr 2025 bezogene Vision zu beschreiben", heißt es in der Verlage.

Danach behandelt der Bericht "die für die Fortentwicklung des Geoinformationswesens maßgeblichen Treiber und benennt Maßnahmen für die Umsetzung der NGIS". Dabei messe die Bundesregierung den Maßnahmen höchste Priorität bei, die auf eine offene Bereitstellung von Geodaten und einen nutzerfreundlichen Zugang für alle Interessengruppen abzielen.

erschienen am: 2017-07-06 im europaticker

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