europaticker:
Meinung: Steuerfinanzierter DWD soll sich auf die verlässliche Vier-Tage-Wettervorhersage festlegen
und nicht auf die Klima-Kristallkugel
Umweltaktivist kritisiert Stellungnahme des DWD zur Klimaentwicklung

Unter Verweis auf den Beitrag im „Europaticker“ vom 07. Juli 2017

http://www.umweltruf.de/2017_PROGRAMM/news/111/news3.php3?nummer=4492

"Der Meeresspiegelanstieg wird Folgen für Küstenmetropolen in G20-Staaten haben"

äußerte sich der bekannte Umweltaktivist Manfred Knaake vom Wattenrat.

Zunächst verweist er auf die Tatsache, dass der Deutsche Wetterdienst (DWD) eine Bundesoberbehörde und teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Offenbach am Main ist. Die Stellungnahme des DWD zum Klima gibt nach Knaakes Meinung „die politisch korrekte und alarmistische Sichtweise der derzeitigen Politik wieder, dreist genannt Klimafakten".

Weiter führt er aus, dass die Sonne als Klimamotor völlig ausgeblendet wird und dass es „DEN Meeresspiegel“ als Bezugsgröße wegen der unterschiedlichen Schwerefelder der Erde überhaupt nicht gibt. Richtig sei hingegen: " Der Meeresspiegel an den deutschen Küsten steigt: Nord- und Ostsee in 100 Jahren um 10 bis 20 Zentimeter gestiegen." Nur hat das nichts mit dem aktuellen Klimahype zu tun: Der Meeresspiegel an der Nordsee steigt seit 12.000 Jahren an, seit dem Ende der letzten Kaltzeit, der "säkulare Anstieg". Der Meeresspiegel lag damals ca. 120 Meter tiefer als heute. Derzeitige Anstiegsgeschwindigkeit: 1,7mm im Jahr oder 17cm im Jahrhundert. Die Pegel zeigen keinen dramatischen Anstieg an!

Gletscher ziehen sich periodisch zurück und wachsen wieder, z.B. wäre das in den österreichischen Alpen sehr gut dokumentiert.

"Schwere Gewitter" hätte es immer gegeben, "schadensrelevante Ereignisse" (Sachschäden) wären dadurch häufiger, weil in den letzten Jahrzehnten eine versicherungsfähige Infrastruktur und dadurch mehr erstattungsfähige Schäden entstanden seien. Historische Wetteraufzeichnungen der vorindustriellen Zeit würden eine enorme Wetterschwankungen im Laufe eines Jahres belegen.

Ozeane "versauern" nicht, der pH-Wert ist basisch, der Wert schwankt.

Der CO2-Gehalt der Luft schwankt ebenfalls, er liegt derzeit bei ca. 0,039 bis 0,04 Prozent Anteil. Klimaänderungen lediglich auf den CO2-Wert zu reduzieren hat mit Wissenschaft nichts zu tun, ist aber einfach für den Medienkonsumenten.

Knaake zitiert den DWD: "Ohne die menschliche Aktivität, insbesondere die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas, lassen sich die beobachteten Veränderungen im Klimasystem nicht erklären." Darauf antwortet er: „Doch, sie lassen sich erklären, nur werden andere Forschungsergebnisse nicht zur Kenntnis genommen und ausgeblendet. Und gerade die vorgeblich "unabhängige Wissenschaft" ist durch üppige Klima-Mittelbereitstellung auch zum Mietmaul der politischen Klimaalarmisten geworden.

Und Knaake verweist auch auf personelle Zusammenhänge:

„Wer darf nicht fehlen, auch beim DWD?: Prof. Dr. Mojib Latif, 1.Vorsitzender Deutsches Klima-Konsortium e. V. (DKK, eingetragener Verein, Vorstand Dr. Mojib Latif, Dr. Paul Becker, DWD): "[...] 1. Der Klimawandel ist eine Tatsache und der Mensch die Hauptursache.[...]" Woher weiß er das? Gab es den Klimawandel ganz ohne den Menschen, der erst ein paar hunderttausend Jahre den Planeten bevölkert, etwa nicht?

Abschließend kommt Manfred Knaake zu der Schlussfolgerung: „Es wäre schön, wenn der steuerfinanzierte DWD sich auf die verlässliche Vier-Tage-Wettervorhersage festlegen würde und nicht auf die Klima-Kristallkugel“.

erschienen am: 2017-07-11 im europaticker

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 15. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken