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Juristin übernimmt im Januar 2018 die Leitung der Geschäftsstelle in Berlin
Bettina Böhm wird Leibniz-Generalsekretärin

Bettina Böhm wird zum 1. Januar 2018 das Amt der Generalsekretärin der 91 Institute umfassenden Forschungsorganisation übernehmen. Die promovierte Juristin ist seit September 2007 Leiterin der Abteilung Human Resources der Europäischen Weltraumorganisation ESA.

Bei der ESA verantwortet sie unter anderem die Personal- und Organisationsentwicklung, das Diversity Management und das Personalmarketing sowie Verhandlungen mit Mitgliedstaaten in Personalfragen.

Nach dem Jura-Studium, Referendariat und anschließender Promotion in Bielefeld war Bettina Böhm Dezernentin für akademische und studentische Angelegenheiten sowie ab 2002 ständige Vertreterin des Kanzlers der Technischen Universität Dortmund. Von 2004 bis 2007 war sie die erste Kanzlerin der traditionsreichen Westfälischen Wilhelms Universität Münster, bevor sie 2007 zur ESA wechselte.

Bettina Böhm ist unter anderem Mitglied im Hochschulrat der TU Dortmund und Chair des International Program/Project Management Committee der International Astronautical Federation.

„Ich freue mich auf die Herausforderung, als Generalsekretärin in einer so vielfältigen und leistungsstarken Organisation wie der Leibniz-Gemeinschaft mitgestaltend tätig zu werden“, so Bettina Böhm. „Die Interessen der 91 Institute im Kontakt untereinander sowie mit dem Bund und 16 Ländern zu koordinieren und die Geschäftsstelle als aktive und unterstützende Zentrale einer dezentral geprägten Gemeinschaft zu leiten, ist eine Aufgabe, der ich mit Respekt und Spannung entgegensehe.“

Als Generalsekretärin wird Bettina Böhm die Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft mit Sitz in Berlin sowie deren Europa-Büro in Brüssel leiten. Sie wird den Präsidenten, die Gremien und die Mitgliedseinrichtungen der Wissenschaftsorganisation mit ihrer administrativen, kaufmännischen und juristischen Expertise unterstützen. Zudem wird sie umfassende Aufgaben der Vertretung der Leibniz-Gemeinschaft, insbesondere in der Zusammenarbeit mit den Zuwendungsgebern von Bund und Ländern in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) übernehmen.

„Ich freue mich sehr auf die enge Zusammenarbeit mit Bettina Böhm und bin – gemeinsam mit Präsidium und Geschäftsstelle – froh und glücklich, dass wir mit ihr eine in jeder Hinsicht so herausragende Forschungsmanagerin für die Leibniz-Gemeinschaft gewinnen konnten“, sagt Leibniz-Präsident Matthias Kleiner anlässlich der Vertragsunterzeichnung.

 Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 91 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen. Sie betreiben erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung, auch in den übergreifenden Leibniz-Forschungsverbünden, sind oder unterhalten wissenschaftliche Infrastrukturen und bieten forschungsbasierte Dienstleistungen an. Die Leibniz-Gemeinschaft setzt Schwerpunkte im Wissenstransfer, vor allem mit den Leibniz-Forschungsmuseen. Sie berät und informiert Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit. Leibniz-Einrichtungen pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen - u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen rund 18.700 Personen, darunter 9.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,8 Milliarden Euro.

erschienen am: 2017-07-11 im europaticker

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