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Kunststoff trägt auf vielfältige Weise dazu bei, Ressourcen zu schonen und
effizient einzusetzen
Kunststofferzeuger begrüßen G20-Beschlüsse zu Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz

Ein wichtiges Anliegen der Staatengemeinschaft G20, der Gruppe der zwanzig bedeutendsten Wirtschaftsmächte weltweit, ist eine prosperierende globale Wirtschaft – auch als Garant für mehr Nachhaltigkeit. Anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg am 7. und 8. Juli 2017 bekannten sich nun alle 20 Staaten zu einer engen Zusammenarbeit für Energieeffizienz im Rahmen der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung. Weitere wichtige Gipfelergebnisse sind ein Ressourceneffizienz-Dialog sowie ein Aktionsplan Marine Litter. Ziel der Vereinbarungen ist es unter anderem, den Wissens- und Erfahrungsaustausch zur Förderung einer Kreislaufwirtschaft anzukurbeln. Dies ist ein wichtiges Signal, das von den Kunststofferzeugern in Deutschland unterstützt wird und an dem sie sich direkt beteiligen, beispielsweise mit dem Wissenstransfer rund um eine effiziente Kunststoffabfallverwertung.

„Kunststoff trägt auf vielfältige Weise dazu bei, Ressourcen zu schonen und effizient einzusetzen", so Dr. Rüdiger Baunemann, Hauptgeschäftsführer PlasticsEurope Deutschland. „Sei es als schützende Verpackung, die Lebensmittelverluste minimiert, als Leichtbaukomponente, die Mobilität sauberer und sparsamer macht oder in Solarzellen und Windrädern, mit denen regenerative Energie erzeugt wird. Und auch am Ende des Lebensweges ist der Werkstoff zu schade zum Wegwerfen. So trägt die Verwertung von Kunststoffabfall in Deutschland schon heute signifikant zur Schonung stofflicher und energetischer Ressourcen bei. All das macht Kunststoff zu einem wichtigen Pfeiler für das Erreichen von Nachhaltigkeitszielen."

Auch der Kampf gegen Marine Litter ist ein zentrales Anliegen der G20, welches von den Kunststofferzeugern ebenfalls aktiv unterstützt wird. Das Engagement der Kunststoffindustrie ist dabei vielfältig und umfangreich: So brachten Kunststoffverbände weltweit im März 2011 mit einer globalen Deklaration Lösungen gegen Meeresmüll ins Rollen. 70 Organisationen aus 35 Ländern haben diese bereits unterzeichnet und fördern rund 260 Projekte, darunter effektives Abfallmanagement zur effizienten Verwertung sowie die Aufklärung der Menschen vor Ort. Seit 2013 engagieren sich zudem rund 20 weltweit führende kunststofferzeugende Unternehmen und ihre Verbände im „World Plastics Council" für lokale, regionale und globale Maßnahmen zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft.

„Und auch in Deutschland passiert viel", wie Dr. Baunemann erklärte. „Ein regionales Beispiel für den Kampf gegen Marine Litter durch die hiesigen Kunststofferzeuger ist die Initiative Gemeinsam für mehr Gewässerschutz, in der sich neben PlasticsEurope auch die Messe Düsseldorf sowie vier große Wassersportverbände beteiligen, zusammen Messeauftritte auf der weltgrößten Wassersportmesse boot initiieren und bei Sportveranstaltungen und durch Sammelaktionen auf das Problem von Müll im Meer aufmerksam machen", so Dr. Baunemann.

Weitere Informationen zur Gewässerschutzinitiative der Kunststofferzeuger bietet ein Flyer zum Download unter http://bit.ly/2u3xSDr.

erschienen am: 2017-07-11 im europaticker

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