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Der „Brotbaum der märkischen Forstwirtschaft“ ist durchaus robust und zeigt ein hohes Regenerationsvermögen
Regen und Nadelfresser: Erholung für geschädigte Kiefernwälder in Südbrandenburg

Immerhin für Brandenburgs Wald haben die außergewöhnlich hohen Niederschläge etwas Positives - insbesondere auf Flächen, die im vergangenen Jahr von Schadinsekten befallen waren.

So hatten im Herbst im Landkreis Elbe-Elster Unmengen von Larven der Gemeinen Kiefernbuschhornblattwespe die Kiefernwälder auf einer Fläche von 25.000 Hektar deutlich sichtbar geschädigt.

Im Schwerpunkt des Befallsgebiets hatte die Forstverwaltung mit Hubschraubereinsätzen großflächigen Kahlfraß verhindert. Auf insgesamt zirka 2.800 Hektar musste mit einem biologischen Pflanzenschutzmittel der Wald gerettet werden.

Da der Fraß der Larven erst im Oktober mit der Vegetationsperiode endete, konnten die Kiefern nicht mehr mit Ersatztrieben reagieren. Ohne frische Triebe sind insbesondere Kiefern geblieben, die im Herbst keine oder weniger als 5 Prozent grüne Nadeln in der Krone aufwiesen.

Zur Vermeidung von Folgeschäden muss in den betroffenen Waldgebieten durch die konsequente Entnahme der absterbenden Bäume das Angebot an Brutmaterial für holz- und rindenbrütende Käfer möglichst gering gehalten werden.

Um Überraschungen durch nochmaligen Fraß zu vermeiden, wurden die Nadelschädlinge beobachtet.

Das Bild, das diese Wälder abgaben, war lange sehr trostlos. Der Regen hat den Prozess der inzwischen einsetzenden Erholung unterstützt. Nun ist auf vielen der verbliebenen Kiefern frischer Trieb gut sichtbar. Das bestätigt, was Forstleute auch aus langer Erfahrung wissen. Der „Brotbaum der märkischen Forstwirtschaft“ ist durchaus robust und zeigt ein hohes Regenerationsvermögen.

Die Waldbesitzer können sich zum Thema Waldschutz von den Oberförstereien beraten lassen. Das Internet bietet weitere Informationen in der „Aktuellen Waldschutzinformation“ des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde:

http://forst.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.233607.de

erschienen am: 2017-07-12 im europaticker

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