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Löschwasserrückhaltung verhinderte Einfluss von verschmutztem Löschwasser in die
Kanalisation oder in den Neckar
Großbrand im Stuttgarter Hafen: 60 Tonnen Müll in Flammen

Am Donnerstag Abend kam es gegen 18:30 Uhr zu einem Brand in einem Entsorgungsbetrieb im Stuttgarter Hafen. Ein Berg mit 60 Tonnen geschreddertem Kunststoff für die Zementherstellung hatte aus noch ungeklärten Gründen Feuer gefangen. Die alarmierten Feuerwehren aus dem Umkreis waren insgesamt mit 115 Einsatzkräften, zum Teil mit Atemschutz, und 5 Löschfahrzeugen im Einsatz. Sie konnten den Brand nach knapp einer Stunde unter Kontrolle bringen.

Der rauchende Abfall wurde mit Baggern auseinander gezogen, um auch tiefer liegende Brandnester zu finden und zu löschen. Nach zwei Stunden war der Einsatz beendet. Die anfangs starke Rauchentwicklung war sogar auf der B10 sichtbar, hat den Verkehr aber nicht beeinträchtigt. Die Feuerwehr hat ständig die Schadstoffbelastung der Luft gemessen, konnte aber keine signifikant erhöhten Werte feststellen.

Durch eine Löschwasserrückhaltung wurde verhindert, dass verschmutztes Löschwasser in die Kanalisation oder sogar in den Neckar fließen konnte. Die für Vorfälle im Hafenbereich zuständige Wasserschutzpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Straße "Am Westkai" war während des Einsatzes für den Verkehr voll gesperrt. Personen wurden bei dem Brand nicht verletzt. Da der Abfallberg von drei Seiten mit Betonwänden umbaut war, hielt sich der Sachschaden mit 3.000 EUR in Grenzen.

erschienen am: 2017-07-16 im europaticker

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