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WIRSOL baut Photovoltaik-Anlage für den Hauptsitz des bekannten Lebensmittelhändlers
BAKTAT in Mannheim
Selbst erzeugter Ökostrom für Lebensmittelgroßhandel

Frisch ans Netz angeschlossen wurde die große Photovoltaik-Anlage des mediterranen Lebensmittelgroßhändlers BAKTAT in Mannheim. Sie ist bereits die zweite Kooperation der BAK Kardesler Lebensmittelhandelsgesellschaft mbH in der Quadratestadt mit dem erfahrenen Solaranlagenprojektierer WIRSOL aus Waghäusel. Der selbstproduzierte Ökostrom sorgt künftig dafür, dass die Lebensmittel kostengünstig und umweltfreundlich frisch gehalten werden können.

Der Lebensmittelhändler hat einen enorm hohen Energieverbrauch, auch aus diesem Grund sollten kostensenkende Maßnahmen ergriffen werden, die durch den Eigenverbrauch des Stroms aus der Anlage möglich werden. Das Investitionsvolumen lag im mittleren sechsstelligen Bereich. Mit Blick auf die sehr guten Einstrahlwerte auf dem Flachdach des Firmengebäudes in Mannheim und damit zu erwartenden Erträgen dürften die einmaligen Investitionsausgaben jedoch bald amortisiert sein. Außerdem werden mit dieser Anlage über 430.000 Kilogramm CO2-Emisionen pro Jahr vermieden. Auch das war dem türkischen Unternehmen, das sich sehr für Nachhaltigkeit engagiert, sehr wichtig.

„Mit WIRSOL haben wir einen erfahrenen Partner, der für uns technisch und wirtschaftlich beste Ergebnisse erzielt und mit dem wir bei einer so großen Investition vertrauensvoll zusammenarbeiten können“, erklärt Mustafa Baklan, Vorstandsvorsitzender der BAKTAT Gruppe. „Nachhaltigkeit ist in unserer Firmenphilosophie fest integriert. Die Schonung der natürlichen Ressourcen, ist ein fester Bestandteil unseres Handelns und dies mit Wirtschaftlichkeit zu verbinden, war für uns eine gute Kombination“, erklärte Mustafa Baklan weiter.

Insgesamt einen Monat dauerte die Installation der Anlage durch die 15 Monteure. Dabei wurden über 2.800 Module und 20 Wechselrichter verbaut. Knapp 750 kWp Leistung erbringt die Anlage, was etwa dem Strombedarf von ca. 250 Vier-Personen-Haushalten entspricht.

„Eine Photovoltaikanlage in dieser Größenordnung ist für ein Unternehmen eine längerfristige Investition, die sich sukzessive amortisiert, indem sie einen großen Teil des Stromverbrauchs deckt und dort die Energiekosten insgesamt senkt. Abgesehen davon wird der CO2-Abdruck des Unternehmens um ein Vielfaches reduziert“, erklärt WIRSOL-Geschäftsführer Peter Vest.

„Das Unternehmen hat erneut auf unsere Kompetenz und Erfahrung vertraut. So konnten wir die Partnerschaft mit BAKTAT mit der neuen Anlage weiter ausbauen und ein tolles Projekt realisieren“, sagt Johannes Groß, Vertriebsleiter von WIRSOL. „Wir beraten unsere Kunden bei solchen Projekten umfassend, so dass individuell für jedes Dach die beste Lösung gefunden wird. Es müssen allerdings auch oft besondere Kriterien, wie beispielsweise eine schwierige Statik oder eine komplexe Einspeisesituation mit Trafos, Tiefbau und Kabelwegen, beachtet werden“, so Groß weiter.

Ziel der beiden Partner bei diesem Projekt war es, eine preislich attraktive Photovoltaik-Anlage auf dem Logistikdach zu bauen, da der Eigenverbrauch zu Spitzenzeiten sehr hoch ist. Derzeit können aufgrund der gesetzlichen Vorgaben nur Photovoltaikanlagen bis 750 kWp ohne Ausschreibung errichtet werden, sonst wäre die Anlage noch größer geworden. Dann hätte der über den Eigenverbrauch hinaus gewonnene Solarstrom ins örtliche Netz eingespeist werden können und hätte sogar noch zusätzliche Erträge eingebracht.

erschienen am: 2017-07-17 im europaticker

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