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Landtag bereinigt mit gesetzlicher Lösung bisherige Unbeholfenheit der Vollziehung
Kärnten: Dem Jäger seinen Hochsitz und dem Fischer sein Zelt

„Es zeigt sich, dass sich klare Standpunkte und Beharrlichkeit bewähren: Die Kärntner Volkspartei hat sich von Anfang an für eine gesetzliche Lösung ausgesprochen, die nun im Sinne der Fischer kommt“, berichtet VP-Clubobmann Ferdinand Hueter im Vorfeld der morgigen Änderung des Kärntner Naturschutzgesetzes. Die gesetzliche Lösung wird vorsehen, dass es im Rahmen der Ausübung der Fischerei künftig erlaubt sein wird, im Uferbereich der Gewässer einen Wetterschutz zu verwenden. Mit der Abgrenzung zum Zelten im klassischen Sinne – das bleibt in der freien Landschaft wie bisher weiterhin ausgeschlossen – sind die Spielregeln klar. Auch sind die Rechte der Grundeigentümer zu wahren und zu akzeptieren.

„Die Fischereibegeisterten bekommen für den Wetterschutz eine Regelung mit Rechtssicherheit. Die bisherige Negativ-Performance der Vollziehung samt Anzeigenflut macht ein Einschreiten des Landtages erforderlich“, begründet Hueter die Initiative und zeigt zugleich die fortgesetzte Untätigkeit des Fischereireferenten Gerhard Köfer auf. Dieser ist bekanntlich der Fischerei-Referent in der Landesregierung. Auch wenn es nicht seine unmittelbare gesetzliche Materie ist, so ist es zumindest das Interesse der Fischer, für das Köfer in der Regierung zu arbeiten hätte.

Clubobmann Hueter wiederholt abschließend seinen Zugang: „Was für den Jäger möglich ist, muss auch für den Fischer möglich sein. Wir sprechen nicht über unkontrollierten Camping-Tourismus, sondern um einen Schutz vor Regen, Wind und Sonne. Wir ermöglichen das!“.

erschienen am: 2017-07-17 im europaticker

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