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Für ein litteringfreies Dreiländer-Turnier Schweiz-England-Frankreich
IGSU-Botschafter auf Ball-Suche

Wie an Fussballspielen üblich, fiel auch am Dreiländer-Turnier im Bergdorf Gspon VS vom vergangenen Wochenende viel Littering an. In Gspon bleiben an Turnieren aber nicht nur Getränke-Flaschen und Essens-Verpackungen, sondern auch Fussbälle liegen: Die Bälle rollen vom höchstgelegenen Fussballplatz Europas in den benachbarten Wald und zwischen die Felsen. Aufgrund der Ortskenntnis werden die Bälle in einer Trainingseinheit ausschliesslich vom Heimteam gesucht und eingesammelt. Anlässlich der Bergdorf-EM Promotion 1/2017 holte sich Gspon erstmals professionelle Unterstützung: Die Botschafter der IG saubere Umwelt (IGSU) suchten mit und sensibilisierten Besucherinnen und Besucher des Dreiländer-Turniers und des Dorfturniers für die Littering-Problematik.

Vom 21. bis 23. Juli fand in Gspon auf dem höchstgelegenen Fussballplatz Europas (1950 m ü. M) das Dreiländer-Turnier Schweiz-England-Frankreich mit anschliessendem Dorfturnier statt. Dabei blieb auch Gspon und nicht von liegengelassenem Abfall verschont. Um die Turnier-Besucherinnen und -Besucher auf die Littering-Problematik aufmerksam zu machen, legten die IGSU-Botschafter auf ihrer diesjährigen Tour durch die Schweiz einen Zwischenstopp in Gspon ein. Am 21. und 22. Juli 2017 ermunterten sie die Fussball-Fans in persönlichen Gesprächen dazu, ihre Abfälle korrekt zu entsorgen.

Da beim Fussballspielen in einem Bergdorf häufig Fussbälle talwärts in den Wald rollen und dort in den Felsspalten verschwinden, haben sich die IGSU-Botschafter zudem bereit erklärt, an der regelmässigen, aber erstmalig gemeinsamen «Ball-Suche» teilzunehmen. Fabian Furrer, OK-Präsident der Bergdorf-EM 2020, hat sich über die Unterstützung sehr gefreut: «Der Verein Bergdorf-EM steckt sich mit dem verrücktesten Turnier in den Alpen Ziele auf höchstem Niveau. Mit der völkerverbindenden Idee der Bergdorf-EM will der Verein mit natürlichen Fussballgeschichten nachhaltig die Aufmerksamkeit auf unsere Bergheimat und ihre Bewohnerinnen und Bewohner im schützenswerten Alpenraum lenken, die sich täglich in einem anspruchsvollen Umfeld behaupten. Besondere Beachtung wird der Umwelt geschenkt – gemeinsam mit der IGSU können wir nun unsere täglichen Bemühungen mit der Schweizer Bevölkerung teilen.»

Sensibilisierung in Städten, Gemeinden und an Schulen
Die Botschafter-Teams der IGSU sind im Laufe des Sommers in allen Landesteilen anzutreffen. Von Basel über Bellinzona bis nach Chur informieren sie über Littering und Recycling und sprechen Spaziergängerinnen und Parkbesucher direkt an, um diese mit viel Charme und Humor zum korrekten Entsorgen ihrer Abfälle zu ermuntern. Die IGSU-Botschafter sind auch an Schulen aktiv und erklären Schülerinnen und Schülern den korrekten Umgang mit Abfällen und den verschiedenen Wertstoffen. Dabei kommen interaktive Unterlagen zum Einsatz, die bei der IGSU kostenlos angefordert werden können.

Breitgefächertes Engagement gegen Littering
Neben den Botschafter-Einsätzen organisiert die IGSU weitere Massnahmen gegen Littering. Unterstützt vom Bundesamt für Umwelt BAFU, der Organisation Kommunale Infrastruktur OKI und der Stiftung Pusch führt die IGSU auch den nationalen Clean-Up-Day durch, der dieses Jahr am 8. und 9. September 2017 stattfindet. Ausserdem betreibt die IGSU eine Online-Toolbox mit Hilfsmitteln zur Lösung von Littering-Problemen und vergibt seit Mai 2017 das No-Littering-Label an Städte, Gemeinden und Schulen, die sich gegen Littering engagieren.

Interessengemeinschaft für eine saubere Umwelt (IGSU)
Die IGSU ist das Schweizer Kompetenzzentrum gegen Littering. Seit 2007 setzt sie sich national mit präventiven Sensibilisierungsmassnahmen für eine saubere Schweiz ein. Die Trägerschaft der IGSU bilden die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling, PET-Recycling Schweiz, VetroSwiss, 20Minuten, Blick am Abend, Swiss Cigarette, McDonald’s Schweiz, Migros, Coop und International Chewing Gum Association. Diese engagieren sich daneben auch mit eigenen Aktivitäten gegen Littering und stellen beispielsweise zusätzliche Abfalleimer auf oder führen Aufräumtouren durch.

erschienen am: 2017-07-31 im europaticker

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