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Seit über 300 Jahren werden die deutschen Wälder nach den weltweit höchsten Standards
nachhaltig bewirtschaftet
Potenziale von Wald und Holz konsequent ausschöpfen

Am vergangenen Donnerstag, den 27. Juli 2017 trafen sich der Abgeordnete des Wahlkreises Märkisch-Oderland-Barnim II und Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages Hans-Georg von der Marwitz (CDU) und Julia Möbus, Politische Referentin beim Bundesverband der Säge- und Holzindustrie (DeSH), um bei der Holzernte in Brandenburg über die aktuellen Herausforderungen und Chancen der Forst- und Holzwirtschaft für die ländlichen Regionen zu sprechen.

Seit über 300 Jahren werden die deutschen Wälder nach den weltweit höchsten Standards nachhaltig bewirtschaftet. Der Wald ist nicht nur Lebensraum und Erholungsort, sondern auch die Grundlage aller Holzprodukte – vom Holzhaus über Möbel bis hin zu Papier.

„Holz ist nicht nur der bedeutendste nachhaltige Rohstoff, sondern auch ein großer Wertschöpfungsfaktor in den ländlichen Regionen. Angefangen vom Wald und Forst über die Sägewerke bis zu den Zimmerern ist diese Branche allein in Brandenburg Arbeitgeber für 27 000 Menschen und bei uns auf dem Land aus unserem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken“, stellt von der Marwitz, selbst Land- und Forstwirt, zu Beginn heraus.

Julia Möbus ergänzt: „Holz wird in Häusern, Möbeln, Verpackungen oder als erneuerbare Energiequelle genutzt und ersetzt damit fossile und endliche Materialien. Neben diesen Klimaschutzeffekten ermöglicht die Holzverarbeitung sowohl Chancen für ländlichen Regionen als auch Ballungszentren, wo Nachverdichtungen aus Holz einen entscheidenden Beitrag zur Schaffung von dringend benötigtem Wohnraum leisten können.“

Einschränkungen der Forstwirtschaft und Holznutzung aus heimischen Wäldern durch Nutzungsrestriktionen sind für beide daher nicht nachvollziehbar. „Die Forst- und Holzwirtschaft ist die Wiege der Nachhaltigkeit und auch heute noch weltweites Vorbild. Eine Nutzungseinschränkung hier bei uns in Deutschland hätte nicht nur negative Auswirkungen für die Beschäftigten der regionalen Betriebe, sondern durch steigende Holzimporte auch für den Klimaschutz. Aus meiner Sicht sollten wir daher statt Beschränkungen in den kommenden Jahren viel stärker die Synergien ausschöpfen, beispielsweise durch die Nutzung von Holz aus Brandenburg für Gebäudeaufstockungen in Berlin“, resümiert von der Marwitz abschließend.

erschienen am: 2017-08-01 im europaticker

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