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Bayerns Umweltmimisterin Scharf: "Naturjuwel unter neuer Führung"
Leiter-Wechsel im Nationalpark Berchtesgaden - Dr. Roland Baier folgt Dr. Michael Vogel

Der Nationalpark Berchtesgaden hat einen neuen Leiter. Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf stellte den neuen Leiter, Herrn Dr. Roland Baier, heute in Berchtesgaden vor. "Ich wünsche Herrn Dr. Baier bei der Leitung des einzigen Hochgebirgs-Nationalpark Deutschlands viel Erfolg. Der Nationalpark Berchtesgaden ist eines der beiden Flaggschiffe des bayerischen Naturschutzes und eine Schatzkammer der Biodiversität. Mit Dr. Baier übernimmt ein profunder Kenner des Nationalparks diese Aufgabe mit großer Verantwortung. Unsere bayerische Naturheimat braucht starke Köpfe. Wir wollen gemeinsam die Erfolgsgeschichte des Nationalparks fortsetzen", so Scharf.

Herr Dr. Roland Baier tritt sein Amt mit Wirkung zum 1. August an. Der studierte Forstwissenschaftler war vorher Vizechef des Bayerischen Amtes für forstliche Saat- und Pflanzenzucht in Teisendorf. Auch war er schon einmal für fünf Jahre Vizechef im Nationalpark Berchtesgaden. In seiner forstlichen Karriere hat er sich intensiv mit den bayerischen Naturwaldreservaten und dem Bergwald beschäftigt.

Gleichzeitig würdigte Umweltministerin Scharf den bisherigen Leiter des Nationalparks, Dr. Michael Vogel. "Ich danke Herrn Dr. Vogel für ein Leben im Dienste der Natur, davon 16 Jahre im Nationalpark Berchtesgaden. Unter seiner Leitung hat sich der Nationalpark zu einem wahren Besuchermagneten entwickelt", so Scharf. Inzwischen 1,6 Millionen Besucher und über 47 Millionen Euro Wertschöpfung pro Jahr sprechen eine deutliche Sprache.

In die Amtszeit von Dr. Vogel fällt auch ein Meilenstein in der Entwicklung des Nationalparks: Die Eröffnung des Haus der Berge in Berchtesgaden im Jahr 2013, das seitdem bereits rund 600.000 Besucher hatte. Außerdem baute der Nationalpark in dieser Zeit seine internationale Zusammenarbeit mit anderen Nationalparken aus. 2014 wurde dazu beispielsweise ein Abkommen mit dem Yosemite-Nationalpark in den USA geschlossen, um sich in den Bereichen Wissenschaft, Forschung, Bildung und Öffentlichkeitsarbeit auszutauschen.

Der Nationalpark Berchtesgaden ist ein Juwel der Artenvielfalt. 100 Brut- und 40 Gastvogelarten wie der Steinadler sowie 4.000 verschiedene Pflanzenarten sind dort beheimatet.

erschienen am: 2017-08-01 im europaticker

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