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Im Sommer 2002 traten die Elbe und ihre Zuflüsse über die Ufer und hinterließen eine
Schneise der Verwüstung
15 Jahre nach Flutkatastrophe: MDR thematisiert Hochwasserschutz

Die MDR-Magazine „Umschau extra“ (8. August) und „Lexi TV – Wissen für alle“ (11. August) beleuchten im MDR-Fernsehen Konzepte und Kosten, um Wohngebiete an Gewässern zu schützen.

Am Dienstag, 8. August, 20.15 Uhr, beschäftigt sich die Sendung „Umschau extra“ mit der Naturkatastrophe vor 15 Jahren. Seither sind Milliarden Euro in den Hochwasserschutz investiert worden. Doch der Bau neuer Flutschutzanlagen hat nicht nur Befürworter. Mitunter musste der Staat mit Enteignung drohen.

Seit nach 2002 ganze Dörfer abgerissen werden mussten, sollte man davon ausgehen, dass in hochwassergefährdeten Gebieten nicht mehr gebaut wird. „Umschau extra“ hat mehrere Neubauten gefunden, die das Gegenteil beweisen. Baugenehmigungen für Häuser in ufernahen Zonen sind immer noch sehr umstritten.

Außerdem geht es um die Schadensregulierung nach einer möglichen neuen Flut. Für eine Elementarschadenversicherung muss man in gefährdeten Lagen aktuell horrende Prämien zahlen. Deshalb haben sich einige Eigentümer selbst besondere Schutzpläne ausgedacht. Mithilfe von Spezialtechnik wollen sie ihre Häuser höher legen lassen. Aber wie bei allen Maßnahmen ist auch hier die Frage: Wer bezahlt das?

„LexiTV – Wissen für alle“ beschäftigt sich am Freitag, 11. August, um 15 Uhr ebenfalls mit der sogenannten Jahrhundertflut und ihren Folgen sowie weiteren schweren Überschwemmungen in Mitteldeutschland. 2010 traf es insbesondere die Lausitz. Drei Jahre später versanken einige Dörfer in Sachsen-Anhalt komplett in den Wassermassen. Welche Konzepte gibt es, um die Wohngebiete an Gewässern zu schützen? Was müssen Deiche in der Zukunft aushalten? Wie können Forscher die Deichbauer unterstützen?

erschienen am: 2017-08-04 im europaticker

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