europaticker:
Politik der Schweiz gegenüber der Europäischen Union (EU) und die globale
Klimapolitik im Fokus
Bundespräsidentin Leuthard für Arbeitstreffen in Kopenhagen

Bundespräsidentin Doris Leuthard hat sich am Montag, 7. August 2017, mit dem dänischen Ministerpräsidenten Lars Løkke Rasmussen zu einem Arbeitsgespräch getroffen. Zentrale Themen neben den bilateralen Beziehungen beider Länder waren die Politik der Schweiz gegenüber der Europäischen Union (EU) und die globale Klimapolitik.

Beide Seiten würdigten die Qualität der bilateralen Beziehungen. Neben den guten Kontakten pflegen beide Länder einen regen, wirtschaftlichen Austausch. Dänemark ist der zweitwichtigste Handelspartner der Schweiz in Skandinavien. Auf multilateraler Ebene vertreten die Schweiz und Dänemark vielfach gleiche Werte und Positionen.

Bei der Europapolitik erläuterte die Bundespräsidentin den im April 2017 mit dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker gefassten Entscheid, sämtliche Verhandlungen und Diskussionen über hängige Dossiers wieder aufzunehmen. Zuletzt aktualisierten die Schweiz und die EU Ende Juli 2017 ihr Abkommen über die technischen Handelshemmnisse. Bundespräsidentin Leuthard betonte das beidseitige Interesse an einer weiterhin guten Zusammenarbeit und an der Konsolidierung der bilateralen Beziehungen.

Weitere Themen waren die Auswirkungen des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs und die Migration. Mit Blick auf das Pariser Klimaschutz-Abkommen unterstrichen beide Seiten, wie wichtig es sei, in der Klimapolitik ehrgeizige Ziele zu verfolgen. Das Abkommen müsse mit strengen Regeln ausgestattet und konsequent umgesetzt werden.

Zur Sprache kam zudem die internationale Kooperation in der Arktis. Beide Seiten würdigten die langjährige schweizerisch-dänische Zusammenarbeit in der Polarforschung. Seit Mai 2017 verfügt die Schweiz auch über einen Beobachterstatus im Arktischen Rat, der die acht Arktis-Anrainerstaaten Dänemark, Finnland, Island, Kanada, Norwegen, Russland, Schweden und die USA, Vertreter indigener Völker sowie spezialisierte Institutionen umfasst.

Nach dem Treffen mit Ministerpräsident Rasmussen in Kopenhagen besucht die Bundespräsidentin in Begleitung von Professor Konrad Steffen (Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL / ETH Zürich), Professor Thomas Stocker (Universität Bern) und Dr. Fritz Schiesser (Präsident des ETH-Rates) das Swiss Camp in Westgrönland. Schweizer Forscherinnen und Forscher sammeln hier, wo die Folgen des Klimawandels besonders deutlich sichtbar sind, seit den 1990er Jahren Daten über Schnee, Eis und die Atmosphäre.

erschienen am: 2017-08-07 im europaticker

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