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Ein nicht gefährliches technisches Fett verunreinigte Teile des Rheinufers
Wasserschutzpolizei alarmierte Monheims Feuerwehr

Verschmutzung durch eine ölige Substanz am rechten Rheinufer – das rief am frühen Sonntagabend gegen 17.40 Uhr Einsatzkräfte gleich mehrerer Institutionen auf den Plan. Die Wasserschutzpolizei informierte die Leitstelle des Kreises Mettmann. Gleichzeitig rückte Monheims Feuerwehr aus zum Rheinkilometer 717,4 nahe dem Baumberger Campingplatz. Vor Ort wurde tatsächlich eine ölige Substanz im Uferbereich festgestellt. Eine Stoffidentifizierung war zunächst nicht möglich. Inzwischen ist aber klar: Es besteht keine direkte Gefahr.

Die Untere Wasserbehörde schaltete umgehend das Landesumweltamt (LANUV) ein. Dessen Experten machten Schnelltests vor Ort. Es handelt sich um ein technisches Fett. Einzelheiten werden nach genaueren Labortests im Laufe des morgigen Dienstags vom LANUV bekanntgegeben. Der Verursacher ist derzeit noch nicht bekannt. Ein Polizeihubschrauber fand Verunreinigungen im gesamten Monheimer Flussgebiet an strandartigen Stellen. Weitere Fettspuren wurden sowohl auf Leverkusener als auch auf Düsseldorfer gebiet gefunden. Routinemäßig wurde erst einmal Rheinalarm ausgelöst.

Stadtverwaltung und Feuerwehr empfehlen darüber hinaus, Berührungen mit dem Fett zu vermeiden, da es hierdurch zu unangenehmen Verunreinigungen kommen kann. Fette sind bekannterweise nur sehr schwer wieder von Kleidung und Schuhwerk zu entfernen. Darüber hinaus wird empfohlen, auf Kribben besonders vorsichtig zu sein da nicht auszuschließen ist, dass auch dort Rückstände des Fettes anhaften und die sowieso schon vorhandene Rutschgefahr noch erhöhen können.
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An mehreren Stellen des Monheimer Rheinufers wurden solche Fettreste gefunden. Foto: Feuerwehr Monheim am Rhein

erschienen am: 2017-08-07 im europaticker

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