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Umschluss der einzelnen Rohrleitungen bis Ende 2017
Leverkusen: Neue Rheinunterquerung betriebsbereit

Nach rund eineinhalb Jahren reiner Bauzeit ist die neue Rheinunterquerung zwischen Leverkusen und Köln-Merkenich jetzt betriebsbereit: Der ca. 500 m lange, begehbare Versorgungstunnel enthält verschiedene Rohrleitungen, ein modernes Sicherheitssystem und Lüftungs- und Zugangsschächte auf beiden Rheinseiten. Durch den Düker wird die Versorgung der Betriebe in den Chempark-Standorten Dormagen und Leverkusen mit den benötigten Rohstoffen gewährleistet. Die Anlage wurde von den zuständigen Behörden und Prüfstellen abgenommen und für den Betrieb freigegeben.

Im ersten Schritt wurden jetzt die durch den neuen Düker verlaufenden Teilstücke einer Stickstoff- und zweier Wasserstoffleitungen in Betrieb genommen. Voraussichtlich bis Ende des Jahres werden vier weitere Leitungen, die bisher durch den alten Düker verlaufen, auf den neuen Rohrleitungstunnel umgeschlossen sein, darunter auch das neue zwischenzeitlich genehmigte Teilstück der Kohlenmonoxid-Rohrfernleitung.

Seit Jahrzehnten sind die Chempark-Standorte Dormagen und Leverkusen mit einem Leitungsbündel zum Transport von Rohstoffen miteinander verbunden. Die Verbundstruktur gewährleistet die zuverlässige und effiziente Versorgung der Betriebe mit verschiedenen Stoffen wie Erdgas, Wasserstoff, Kohlenmonoxid, Sauerstoff und Stickstoff.

Chempark Leverkusen
Im Chempark bilden 70 Unternehmen aus Produktion, Forschung und Dienstleistung Synergien. An den Standorten Leverkusen, Dormagen und Krefeld-Uerdingen findet auf einer Fläche von 11 km² und in ca. 500 Betrieben ein Drittel der nordrhein-westfälischen Chemieproduktion statt. Chemie-Unternehmen erhalten vor Ort eine komplette Infrastruktur und bedarfsgerechte Services. Dafür sorgt die Currenta GmbH & Co. OHG, Manager und Betreiber des Chempark.

Der Chempark Leverkusen zählt mit seinen rund 30.500 Beschäftigten zu den vielseitigsten Chemiestandorten weltweit. Mehr als 5.000 Chemikalien werden hier auf einer Fläche von 480 Hektar hergestellt. Schwerpunkte liegen dabei auf Nitrier- und Chlorierprodukten, Aromaten, Feinchemikalien und der Siliziumchemie. Im auch überregional bedeutenden Entsorgungs- und Recyclingzentrum des Chempark werden chemisch belastete Sonderabfälle auf höchstem technischem Niveau verwertet.
Bild: Nach rund eineinhalb Jahren Bauzeit ist die neue Rheinunterquerung zwischen Leverkusen und Köln-Merkenich jetzt betriebsbereit. Das Foto zeigt Schweißarbeiten für die Verbindung der alten mit der neuen Leitung.

erschienen am: 2017-08-08 im europaticker

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