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Technologiebeauftragter der Landesregierung greift IHK-Vorschläge auf
Handlungsfelder zur Sicherung des Innovationsstandorts Baden-Württemberg

„Wir teilen die Einschätzung von Prof. Bauer als Technologiebeauftragten der Landesregierung, dass es vor allem für die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zunehmend schwieriger wird, bei Forschung und Entwicklung mit den Großen Schritt zu halten“, sagt Wolfgang Grenke, Präsident der in Technologiefragen federführenden IHK Karlsruhe und des baden-württembergischen Industrie- und Handelskammertags. Bereits Anfang 2016 hat eine IHK-Untersuchung gezeigt, dass die KMU mit weniger als 50 Mitarbeitern am stärksten von einer sich weiter öffnenden »FuE-Investitionsschere« betroffen sind.

„Die kleinen und mittleren Betriebe bilden jedoch das Rückgrat der baden-württembergischen Wirtschaft und sie stellen das Gros der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. Deshalb müssen wir der Gefahr, dass viele KMU beim Thema Innovation abgehängt werden, mit Nachdruck entgegenwirken. Hier begrüßen wir die von Prof. Bauer vorgeschlagenen neun Handlungsfelder zur Verbesserung des Innovationssystems in Baden-Württemberg ausdrücklich. Sie sind ein Schritt in die richtige Richtung“, erklärt Grenke.

„Es freut uns, dass der Technologiebeauftragte des Landes bei den wichtigen Handlungsfeldern »steuerliche Förderung von FuE« und »einzelbetriebliche Förderung« unsere konkreten IHK-Vorschläge aufgreift“, so Grenke weiter. Eine steuerliche Forschungsförderung muss sich am Volumen des gesamten FuE-Budgets eines Unternehmens orientieren, allen Unternehmen offenstehen, Auftragsforschung umfassen und in Ergänzung zur bestehenden Projektförderung eingeführt werden.

Mit einem zusätzlichen Angebot im Rahmen der Innovationsgutscheine muss die Förderlücke zwischen den Innovationsgutscheinen des Landes und dem ZIM-Programm des Bundes geschlossen werden. „Es ist wichtig, dass wir bei der Verbesserung des Innovationssystems in Baden-Württemberg zügig vorankommen und möglichst nachhaltige Effekte erreichen. Ziel muss sein, die Innovationsstärke vor allem unserer kleinen und mittleren Betriebe zu sichern und wieder auszubauen. Als IHK-Organisation werden wir Prof. Bauer als Technologiebeauftragten der Landesregierung im Rahmen unserer Möglichkeiten tatkräftig unterstützen“, so Grenke abschließend.

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag BWIHK ist der Zusammenschluss der zwölf baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern, die ihrerseits die Interessen von rund 650.000 Mitgliedsunter-nehmen vertreten. Der BWIHK bündelt die Meinungsbildung in allen die baden-württembergische Wirtschaft betreffenden Themen und vertritt die von den baden-württembergischen IHKs gemeinsam getragenen Positionen gegenüber Politik, Öffentlichkeit und anderen Institutionen.

erschienen am: 2017-08-11 im europaticker

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