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Ablagerung von Abfällen in der Landschaft ist kein Kavaliersdelikt
Grünabfall darf nicht wild in der Landschaft entsorgt werden

Oftmals wird immer noch die Meinung vertreten, es mache ja nichts, den Gartenabfall einfach in der Landschaft abzulagern. Dies stimmt nicht. Durch Ablagerungen von Rasenschnitt, Heckenschnitt oder dem ausgerissenen Unkraut aus dem Garten wird das sensible Gleichgewicht der vorhandenen Pflanzenlandschaft gestört.

So vermehren sich durch wilde Ablagerungen beispielsweise stickstoffliebende Pflanzen wie Brennnesseln oder Brombeeren und verdrängen die standortspezifischen Pflanzenarten. Vorhandene natürlich dort wachsende und oft auch sensible Pflanzenarten werden verdrängt. Auch enthält der Gartenabfall oft Wurzeln und Samen von nicht heimischen Pflanzenarten, die sich dann an solchen Stellen ausbreiten.

Außerdem wird an solchen Stellen, bei denen angefangen wird Gartenabfälle abzulagern, anschließend gerne auch sonstiger Müll wild entsorgt. Die Ablagerung von Abfällen in der Landschaft, auch von Gartenabfällen, ist daher keinesfalls ein Kavaliersdelikt sondern eine unerlaubte Abfallentsorgung, die mit entsprechend hohen Bußgeldern geahndet wird.

erschienen am: 2017-08-14 im europaticker

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