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Katja Deschner, AVR Kommunal GmbH und Peter Mülbaier, AVR UmweltService GmbH bleiben bis 2023 Geschäftsführer
Geschäftsführer von zwei Gesellschaften des Rhein-Neckar-Kreises wiederbestellt

Der Verwaltungs- und Finanzausschuss des Rhein-Neckar-Kreises stimmte in seiner Sitzung letzte Woche der Wiederbestellung von beiden Geschäftsführern der AVR Unternehmen zu. Mit dieser Zustimmung sind sie nun bis 2023 in ihrer Funktion bestätigt.

Landrat Stefan Dallinger äußerte sich positiv zu dieser Entscheidung: „Das ist ein klares Signal für Kontinuität und die Zukunftsfähigkeit in diesen Unternehmen. Die bisher sehr erfolgreiche Arbeit wie auch harmonische Zusammenarbeit der beiden Geschäftsführer kann somit konstruktiv weitergeführt werden“.

Katja Deschner ist seit 2013 Geschäftsführerin der AVR Kommunal GmbH. Diese organisiert die Abfallwirtschaft für die über 540.000 Einwohner des Rhein-Neckar-Kreises mit eigener weißer Müllabfuhrflotte und dem Betrieb von zahlreichen Anlagen. „Ich freue mich sehr über die Wiederbestellung und das damit verbundene Vertrauen. In den nächsten Jahren wird die AVR Kommunal ihre Stärken als modernes Dienstleistungsunternehmen in der kommunalen Entsorgungswirtschaft weiter ausbauen und den Bürgerinnen und Bürgern weiter als kompetenter Ansprechpartner rund ums Thema Abfall zur Verfügung stehen“, sagte Katja Deschner im Anschluss an die Sitzung.

Bei der AVR UmweltService GmbH ist Peter Mülbaier seit 2014 als Geschäftsführer für die Themen Umwelt, Energie und Ressourcenschutz zuständig. Unter dem Motto „aus Müll wird grüne Energie“ gilt seine volle Konzentration der Weiterentwicklung regenerativer Energien im Rhein-Neckar-Kreis und damit der konsequenten Umsetzung der regionalen Klimaschutzziele. Die Dienstleistungspalette der „grünen AVR“ reicht mittlerweile von energetischen Ge-bäudesanierungen für Kommunen und Unternehmen über Contracting-Modelle bis zur Pla-nung und Installation von High-Tech-Blockheizkraftwerken.

Auch Mülbaier zeigte sich erfreut über die vorzeitige Vertragsverlängerung und wertet sie als Bestätigung der erfolgreichen Unternehmensstrategie. „Im nächsten Schritt gilt es jetzt, unser Großprojekt AVR Biovergärungsanlage an den Start zu bringen. Ab 2019 werden dann unsere neuen Tochtergesellschaften AVR BioTerra gütegesicherten, zertifizierten Frischkompost für die Landwirtschaft anbieten und die AVR BioGas wird zu Bioerdgas aufbereitetes Rohgas aus dem Vergärungsprozess in das öffentliche Erdgasnetz einspeisen“, gibt Mülbaier einen Ausblick in die nahe Zukunft.

erschienen am: 2017-08-15 im europaticker

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