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Raupen, Gespinste sowie abgestorbene Triebe oder Pflanzen sollten nicht über den Kompost
im Garten entsorgt werden
Buchsbaumzünsler gehört in den Sperrmüll

Die Raupe eines ostasiatischen Kleinschmetterlings verdirbt derzeit offenbar etlichen Gartenbesitzern die gute Laune. Den Anrufen in den Sachgebieten Abfallwirtschaft sowie Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landschaftspflege im Landratsamt Rosenheim nach zu urteilen, verursacht die Raupe derzeit Kahlfraß an verschiedenen Buchsbaum-Arten.

Raupen, Gespinste sowie abgestorbene Triebe oder Pflanzen sollten nicht über den Kompost im Garten oder die Grüngutcontainer auf den Wertstoffhöfen entsorgt werden. Das Sachgebiet Abfallwirtschaft rät stattdessen, die Pflanzenreste und eingesammelten Tiere in einem Müllsack zu sammeln und sich auf den Wertstoffhöfen beim dortigen Personal zu melden. Der Müllsack wird kostenlos über den Sperrmüll entsorgt. Alternativ kann der Müllsack samt Inhalt in einer der drei Kompostieranlagen in Aschau, Bruckmühl oder Eiselfing abgegeben werden.

Bei starkem Befall rät das Sachgebiet Gartenkultur und Landschaftspflege zudem zu einer biologischen Bekämpfung auf Basis des nützlingsschonenden „Bacillus thuringiensis ssp. Kurstaki“. Der Fachhandel bietet betroffenen Gartenbesitzern eine entsprechende Beratung an.

Der ostasiatische Kleinschmetterling mit dem lateinischen Namen „Cydalima perspectalis“ war erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Mitteleuropa eingeschleppt worden. Die Raupen des Schmetterlings sind bis zu fünf Zentimeter lang, gelbgrün bis dunkelgrün sowie schwarz und weiß gestreift, mit schwarzen Punkten, weißen Borsten und schwarzer Kopfkapsel.

erschienen am: 2017-08-17 im europaticker

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