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Konsumentenfreundliches Sammeln von Metallverpackungen
Metal Bag und App zum trendigen Sammeln

Metallsammlern stehen angenehme Hilfsmittel zur Verfügung, um zu Hause, im Büro oder selbst in den Ferien bequem zu sammeln. Zum einen der Metal Bag, in dem alle Metallverpackungen separat gesammelt und zur nächsten Sammelstelle gebracht werden können. Zudem hilft recycling-map.ch zum blitzschnellen Suchen der nächsten Sammelstelle. Das Tool ist auch als Sammelstellen-App verfügbar und listet alle möglichen Sammelorte in Sekundenschnelle auf. Beide Hilfsmittel werden von den beiden Recyclingorganisationen IGORA-Genossenschaft und Ferro Recycling zur Verfügung gestellt. 

Der Metal Bag wird diesen Sommer und Herbst in diversen Einkaufszentren, an Messen und Bahnhöfen vorgestellt und dabei kostenlos abgegeben. Für alle Konsumenten, die die Sammelhilfe nicht auf seiner Schweizer Tournee antreffen, besteht die Möglichkeit, diesen per SMS zu bestellen. Das Besondere daran: mit dem Kauf eines Exemplars für nur 5 Franken tun alle etwas Gutes für die Umwelt und unterstützen zugleich Pro Infirmis bei der Aktion „Gemeinsam für behinderte Kinder“. Wies geht, steht unter metal-bag.ch.

Was kommt in den Metal Bag
Der Metal Bag wird mit leeren Lebensmittel-Verpackungen aus Aluminium und Stahlblech gefüllt, die das jeweilige Recycling-Logo aufweisen. Dazu zählen u.a. Getränke- und Konservendosen, Tuben für Mayonnaise und Senf, Schalen für Tiernahrung wie auch Grill- und Menuschalen.

Übrigens: der Metal Bag ist abwaschbar und unendlich verwendbar, deshalb soll er nicht einfach im Sammelcontainer oder selbst im Abfall landen. Auf der einzigartigen Online-Recycling-Karte, recycling-map.ch, kann schnell die nächste Sammelstelle ausfindig gemacht werden. recycling-map.ch bietet Infos zu 38 Wertstoffen und an die 15.000 Sammelstellen an und ist auch kostenlos als App verfügbar.   

Permanent Material: Metalle bleiben der Rohstoff unserer Zukunft
Separat gesammelte Metallverpackungen wie Getränkedosen, Schalen, Tuben oder Nespresso-Kapseln aus Aluminium und Stahlblechverpackungen sind unendlich oft reziklierbar und erfüllen somit die Bedingungen eines permanenten unendlichen Materialkreislaufes. Diese sogenannten „permanenten Werkstoffe“ (permanent materials), zu denen neben den Metallen auch Glas gehören, bilden eine zentrale und bedeutende Rolle bei der Erfüllung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft für zukünftige Generationen (circular economy). Denn wiederverwertetes Metall verbleibt als vollwertiger Rohstoff im Kreislauf und steht damit für die Produktion künftiger, hochwertiger Produkte immer wieder zur Verfügung.

Definition:
Gemäss einer Studie der Carbotech AG in Basel sind permanente Werkstoffe Materialien, welche sich nach der Erstproduktion, nicht wie viele andere Werkstoffe nur einige Male, sondern immer wieder wiederverwerten lassen. Diese neue Werkstoffklassifizierung der „permanent materials“ hat auch der Umweltausschuss für Umweltfragen der EU (ENVI) Anfang 2017 akzeptiert und in seiner zukünftigen Kreislaufstrategie aufgenommen. 

Quelle: Studie Carbotech AG, 2014, Permanent Materials (www.carbotech.ch

Seit 1989 ist die IGORA-Genossenschaft für Aluminium-Recycling für das Sammeln und Recycling von leeren Verpackungen aus Aluminium verantwortlich. 2012 hat IGORA zusätzlich das Mandat der Geschäftsstelle von Ferro Recycling übernommen, die für das Sammeln und Recycling von Stahlblechverpackungen verantwortlich ist. Die Sammelquoten von Getränkedosen aus Aluminium liegen seit Jahren bei rund 90%, bei Stahlblechverpackungen liegt sie bei rund 86%.

Der Metal Bag und recycling-map.ch machen das Sammeln von Metallverpackungen zu einem tollen Erlebnis.

Mehr Infos:
www.metal-bag.ch
www.recycling-map.ch
www.igora.ch
www.ferrorecycling.ch

erschienen am: 2017-08-17 im europaticker

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