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Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung bestanden nicht
Dresden: Brand in der Biologisch-Mechanischen Abfallaufbereitungsanlage

In der Nacht zum Donnerstag, 17. August, brannte es in der von der Stadtreinigung Dresden GmbH betriebenen Abfallaufbereitungsanlage am Hammerweg. Dabei entstanden Schäden an der Anlage. „Ich bin froh, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind. Gesundheitsgefahren für die Bevölkerung bestanden und bestehen nicht“, sagte die Beigeordnete für Umwelt und Kommunalwirtschaft Eva Jähnigen. Sie war noch in der Nacht vor Ort um sich ein Bild von der Lage zu machen: „Ich danke den Einsatzkräften der Feuerwehr, die den Brand im Laufe der Nacht löschen konnten.“ Wegen der vorherrschenden Inversionswetterlage bei gleichzeitiger Windstille breiteten sich Rauch und Gerüche stark in den umliegenden Stadtteilen aus. Die Feuerwehr hat bei Messungen an verschiedenen Punkten jedoch keine Gesundheitsgefahren festgestellt.

Die seit 2001 im Auftrag der Stadt betriebene Anlage verarbeitet Restmüll der Dresdnerinnen und Dresdner. Pro Jahr kann sie etwa 75 000 Tonnen aufnehmen. Die Stadtreinigung Dresden GmbH (SRD) – eine Tochtergesellschaft der Technischen Werke Dresden GmbH und der Veolia Umweltservice Ost GmbH & Co. KG – ist das führende Abfallwirtschaftsunternehmen im Großraum Dresden. Auf der Grundlage der Erfahrungen eines seit 1873 erfolgreichen Unternehmens und als zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb mit dem entsprechenden Know-how bietet die SRD Qualität, Zuverlässigkeit und Kompetenz.

„Der Umgang mit Müll ist für viele ein sensibles Thema. Wir werden uns die Ursachen des Brandes genau ansehen, sobald die entsprechenden Berichte vorliegen, und gegebenenfalls gemeinsam mit der Stadtreinigung Schlussfolgerungen daraus ziehen“, so die Bürgermeisterin.

Der Feuerwehreinsatz wurde gegen 21 Uhr eröffnet und dauerte bis 5.30 Uhr. Im Einsatz waren Fahrzeuge mit etwa 80 Einsatzkräften der Berufsfeuerwehrwachen Alberstadt, Übigau und Striesen sowie ein Messfahrzeug aus Übigau. Die Freiwilligen Stadtteilfeuerwehren Kaditz und Klotzsche halfen bei der Brandbekämpfung und die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Langebrück unterstützten bei Messaufgaben.

erschienen am: 2017-08-19 im europaticker

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