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Neue Vorschriften für Öllagerungen
Prüfplakette nun auch für Öltanks

Nach fast 10-jähriger Vorbereitungszeit hat die Bundesregierung eine neue Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen („AwSV“) erlassen. Diese betrifft auch Betreiber von Heizölverbraucheranlagen. Das Landratsamt Günzburg wird deshalb in unregelmäßiger Folge über wichtige Neuerungen informieren.

Bezüglich der notwendigen Prüfungen der Heizölverbraucheranlagen durch Sachverständige gilt:

Oberirdische Heizölanlagen mit mehr als 1.000 Liter und bis 10.000 Liter Fassungsvermögen, die ab dem 1. August 2017 errichtet werden, müssen im Gegensatz zur bisherigen bayerischen Rechtslage vor der Inbetriebnahme und nach einer wesentlichen Änderung im Rahmen einer einmaligen Prüfung durch einen zugelassenen Sachverständigen geprüft werden. Bisher galt dies nur in besonderen Fällen, wie z. B. im Überschwemmungsgebiet.

Öltanks über 1.000 Liter Fassungsvermögen in Überschwemmungsgebieten und Wasserschutzgebieten, die ab dem 1. August2017 errichtet werden, sind im Gegensatz zur bisherigen Rechtslage nicht nur einmalig, sondern wiederkehrend von einem zugelassenen Sachverständigen zu prüfen.

Alle oberirdischen Öltanks über 10.000 Liter Fassungsvermögen und alle unterirdischen Öltanks (ohne Rücksicht auf das Fassungsvermögen) sind wie schon bisher vor Inbetriebnahme und bei wesentlicher Änderung und auch wiederkehrend durch Sachverständige zu prüfen.

Die Frist für die nächste Prüfung beträgt in der Regel fünf Jahre. Bei unterirdischen Anlagen in Wasserschutzgebieten und Überschwemmungsgebieten beträgt die Frist nunmehr 30 Monate.

Wie ein Auto bekommt auch die Heizölverbraucheranlage vom Sachverständigen bei erfolgreicher Prüfung eine Prüf-Plakette.

Unter www.landkreis-guenzburg.de, Auswahl Bürgerservice / Natur und Umwelt / Wasserrecht / Umgang mit Heizöl und Diesel finden Sie Links zu weiteren Informationen und eine Liste von zugelassenen Sachverständigen aus der näheren Umgebung

erschienen am: 2017-08-29 im europaticker

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