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Nationaler Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP) als Erfolg für Kleinwasserkraft, Gewässer- und Klimaschutz
Kleinwasserkraft Österreich begrüßt Veröffentlichung des zweiten Gewässerbewirtschaftungsplans

Erleichtert zeigen sich Präsident Christoph Wagner und Geschäftsführer Paul Ablinger von Kleinwasserkraft Österreich darüber, dass beim nunmehr veröffentlichten zweiten Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan (NGP), neben den wichtigen ökologischen Anpassungsmaßnahmen, auch die wirtschaftlichen Aspekte berücksichtigt werden. „Da trotz der massiven Verwerfungen am sogenannten Strommarkt auch die Fördersituation unbefriedigend ist, kann diese Entscheidung des BMLFUW nur begrüßt werden!“, so Wagner, der darauf hofft, dass eine solche Ausgewogenheit auch in künftigen Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien umgesetzt wird.

„In der aktuellen Situation käme die umgehende Herstellung der Durchgängigkeit für viele Betreiberinnen und Betreiber einem wirtschaftlichen Todesurteil gleich. Daher ist es sehr zu begrüßen, dass bei der Ausweitung der Sanierungsgebiete Wasserkraftanlagen unter 2 MW Engpassleistung nun nur entsprechend dem Vorhandensein ausreichender Fördermittel zur sofortigen Herstellung der Durchgängigkeit verpflichtet sind. Alles andere wäre auch angesichts der Klimaziele mehr als fragwürdig,“ ergänzt Ablinger, der auf die anderenfalls bedrohten Ökostromproduktionskapazitäten verweist.

Kleinwasserkraft Österreich und die Kleinwasserkraftbetreiberinnen und –betreiber in Österreich bekennen sich zu einer ökologisch verträglichen Energieproduktion. Eine Vielzahl von Maßnahmen die in den vergangenen Jahren getätigt wurden, und auch weiterhin getätigt werden , zeugen davon. „Der neue NGP ermöglicht es, dass auch in Zukunft nachhaltig und schonend Ökostrom in Anlagen produziert werden kann, welche die Wasserkraft teilweise schon seit Jahrhunderten nutzen,“ so Ablinger, der aber den Bedarf zusätzliche Fördermittel zur Verfügung zu stellen hervorhebt.

„Aus Sicht der Kleinwasserkraft wäre es am sinnvollsten ökologische Maßnahmen auch über den Ökostromtarif abzugelten. Damit könnten wesentlich rascher zusätzliche Verbesserungen bewirkt werden.“ Der neue NGP bringt aber jedenfalls wieder Rechtssicherheit für die Betreiberinnen und –betreiber bei gleichzeitiger weiterer Verbesserung der ökologischen Situation und kann daher begrüßt werden.

erschienen am: 2017-08-29 im europaticker

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