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Bauarbeiten nach Brand erfolgreich abgeschlossen
Rhein-Neckar-Kreis: AVR Anlage Hirschberg ab Mitte September wieder in Betrieb

Katja Deschner und Peter Mülbaier, die beiden Geschäftsführer der AVR Unternehmen, freuen sich, dass die AVR Anlage Hirschberg im Norden des Rhein-Neckar-Kreises wieder in Betrieb geht. Nach einer mehr als einjährigen Bauphase kann die Anlage wieder geöffnet werden. Die Umschlaghalle musste nach einem Brand im Mai 2016 neu aufgebaut werden.

„Ohne den Einsatz von Behörden und Baufirmen wäre der Wiederaufbau der Umschlaghalle nicht so reibungslos vonstatten gegangen“, freut sich Peter Mülbaier, Geschäftsführer der AVR Umweltservice GmbH, Eigentümer und Bauherr der Anlage. „Ich freue mich sehr, dass wir die Anlage wieder für die Öffentlichkeit öffnen und für unseren Umschlag nutzen können, was eine große Erleichterung für die Müllabfuhr bedeutet. Die Müllabfuhr hat im letzten Jahr aufgrund des Ausfalls Enormes geleistet“, so Katja Deschner, Geschäftsführerin der AVR Kommunal GmbH und Betreiberin der Anlage.

Auf dem Dach der Umschlaghalle wurde von der AVR Energie GmbH wieder eine Photovoltaikanlage angebracht. Die 550 m² große Anlage produziert jährlich 71.000 kWh Strom, der in das öffentliche Netz eingespeist wird. Die Menge entspricht rechnerisch einer Stromversorgung von rund 20 Einfamilienhäusern.

In der 30 x 30 Meter großen Halle wird der gesamte Rest- und Sperrmüll aus dem nördlichen Rhein-Neckar-Kreis – immerhin fast 14.000 Tonnen pro Jahr – umgeschlagen, bevor er nach Mannheim zur Müllverbrennungsanlage transportiert wird. Dazu kommen jährlich noch rund 22.000 Tonnen Wertstoffe aus der Grünen Tonne plus. Diese werden ebenfalls in der Halle umgeschlagen und zur Wertstoffsortieranlage Sinsheim transportiert. Einen Großteil dieser Abfälle und Wertstoffe mussten die Sammelfahrzeuge während des Wiederaufbaus bei anderen Anlagen abladen oder direkt zur Müllverbrennungsanlage fahren und dafür längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen, was teilweise zu Verzögerungen in der Müllabfuhr geführt hat.

„Ich bin froh, dass die Bürgerinnen und Bürger im nördlichen Kreisgebiet so viel Geduld aufgebracht haben und bedanke mich für ihr Verständnis“ so Katja Deschner.

Bodenplatte und Betonwände können wegen Einsturzgefahr noch nicht untersucht werden
Nach Großbrand: Rückbau der Abfallumschlaghalle Hirschberg

erschienen am: 2017-08-30 im europaticker

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