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Coastal Cleanup Day – der NABU räumt auf / Mitmachen am 16. September
Freiwillige Helfer säubern Küsten und Flussufer

Seit über 30 Jahren ruft die US Umweltorganisation Ocean Conservancy zur größten freiwilligen Meeresschutzaktion auf – dem International Coastal Cleanup Day (ICC). Im letzten Jahr sammelten über eine halbe Millionen Menschen aus 112 Ländern mehr als 8.346 Tonnen Abfälle von Stränden, aus dem Meer, aber auch aus Flüssen und Seen. Seit sechs Jahren ist auch der NABU beim Küstenputz dabei. Los ging es auf der Insel Fehmarn mit dem Projekt Meere ohne Plastik .

Koordinierte Sammelaktionen helfen, unsere Natur von gefährlichen Abfällen zu befreien und liefern wichtige Informationen über das Ausmaß und die Herkunft des Mülls. Wenn auch Sie eine eigene Sammelaktion organisieren wollen, finden Sie hier die wichtigsten Informationen und NABU-Tipps.

Was ist am Aktionstag zu beachten?

Das Spülsaum-Monitoring liefert wichtige Daten zur Müllbelastung an Nord- und Ostsee. Es müssen repräsentative Gebiete ausgewählt und die Müllerfassung mit den Behörden abgestimmt werden. Beim Erfassen der Abfälle werden wissenschaftliche Standards eingehalten. Nur so lassen sich verlässliche Daten erheben, die zu politischen Entscheidungen und gesellschaftlichen Veränderungen führen. Als Standard der Müllerfassungen empfiehlt der NABU die Richtlinien des Übereinkommens zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks (OSPAR). Dabei werden Abschnitte von 100 Meter Küstenlänge viermal im Jahr untersucht.

An der Nordseeküste koordiniert das Landesamt für den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer das Monitoring, an der Ostsee das Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. Der NABU unterstützt dabei mit drei Teststrecken auf Fehmarn und vier auf Rügen. Lesen Sie hier über erste Ergebnisse.
Bild: Aufräumen und Küsten vom Müll befreien - Foto: NABU/Felix Paulin

erschienen am: 2017-09-11 im europaticker

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