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Als dritte bayerische Kommune – nach Augsburg und Regensburg – hat die Kleeblattstadt
einen kommunalen Ordnungsdienst eingeführt
Fürth: Start für den kommunalen Ordnungsdienst

„Wir sind zwar seit 13 Jahren in Folge die sicherste Großstadt Bayerns, aber die Bürgerinnen und Bürger haben immer wieder ihren Wunsch nach Ordnung und Sauberkeit an uns herangetragen“, sagte Oberbürgermeister Thomas Jung bei der offiziellen Vorstellung der Mitarbeiter, „dem kommen wir nun nach.“

Die speziell ausgebildeten Einsatzteams bestehen jeweils aus einer
Führungs- und einer Einsatzkraft und arbeiten im Schichtdienst. Die Präsenz ist damit sowohl an Wochenenden und Feiertagen als auch zur Nachtzeit gewährleistet. Die Fachkräfte, zu erkennen an ihren blauen Uniformen mit der Aufschrift „Kommunaler Ordnungsdienst“,  werden „sowohl präventiv tätig sein, das heißt ordnungswidrige Störungen an Ort und Stelle unterbinden, als auch Rechtsverstöße im Rahmen von Bußgeldverfahren verfolgen“, erklärte Rechts-, Umwelt- und Ordnungsreferent Mathias Kreitinger. Der Einsatz des Ordnungsdienstes erfolge in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Fürth.

Zu den konkreten Aufgaben zähle insbesondere die Vor-Ort-Überwachung der Einhaltung städtischer Satzungen und Verordnungen, darüber hinaus würden diverse Überprüfungen im Auftrag städtischer Dienststellen, wie etwa Jugendschutzkontrollen, vorgenommen. „Zudem soll die Kommunale Verkehrsüberwachung, insbesondere bei speziellen Lagen, unterstützt werden“, so Kreitinger weiter.

Zu den ersten schwerpunktmäßigen Tätigkeitsfeldern würden Kontrollen des städtischen Grillplatzes am Badsteg oder auch die Sanktionierung von nächtlichen Parkverstößen im Innenstadtbereich gehören, um der Behinderung von Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr entgegenzuwirken, kündigte er an.

„Sie sind nun das Aushängeschild der Stadt und haben den Auftrag für Ordnung, Sicherheit und Recht zu sorgen“, gab OB Jung dem neuen Team mit auf den Weg. „Ich bin mir absolut sicher, dass Sie das mit entsprechendem Augenmaß und Fingerspitzengefühl tun werden.“

„Das Ziel ist, in jeder Situation ein Problem im einvernehmlichen Gespräch zu lösen“, unterstrich Hans-Joachim Gleißner vom Straßenverkehrsamt, bei dem der Ordnungsdienst organisatorisch angesiedelt ist. Man setze ganz auf hochprofessionelles deeskalierendes Verhalten. „Die Mitglieder des Ordnungsdienstes sind jedoch – im Gegensatz zur Sicherheitswacht – mit hoheitlichen Befugnissen ausgestattet“, erläuterte Kreitinger, „das heißt sie können im Ernstfall auch Anordnungen erlassen und durchsetzen oder Bußgeldverfahren einleiten.“

Die Bürgerinnen und Bürger können mit dem kommunalen Ordnungsdienst per E-Mail an ordnungsdienst@fuerth.de Kontakt aufnehmen.

Bild: Oberbürgermeister Thomas Jung begrüßte das neue Team des kommunalen Ordnungsdienstes, das künftig unter anderem in Grünanlagen, Parks und der Fußgängerzone unterwegs ist, um beispielsweise in heiklen Situationen mit Worten deeskalierend zu wirken. Foto: Wunder

erschienen am: 2017-09-12 im europaticker

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