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Tag des Flüchtlings in der Interkulturellen Woche (IKW)
Flüchtlingsdrama: Landesbischof Ralf Meister warnt vor parteipolitischer Positionierung

Ich sehe mit Sorge, dass die Flüchtlingskrise in den letzten Monaten erneut zum Spielball parteipolitischer Positionierung geworden ist. Die Situation für die Menschen, die über das Mittelmeer fliehen oder unter unbarmherzigen Zuständen in Flüchtlingslagern Griechenlands, der Türkei und Ländern des Nahen und mittleren Ostens leben, drängt uns zu grundlegenden humanitären Entscheidungen.

Der Vorschlag der EU-Kommission, in den kommenden zwei Jahren 50.000 besonders Schutzbedürftige in Europa aufzunehmen, ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Unabdingbar ist eine europäische Initiative, um die Situation der Menschen in ihren Heimatländern nachhaltig zu verbessern. Gleichzeitig bleibt ein europäisches Zuwanderungsgesetz notwendig. Niedersachsen hat vielfältig und mit außerordentlichem Engagement auf die Menschen in Not, die Aufnahme in unserem Land erbaten, reagiert. Das Bündnis "Niedersachsen-packt-an" ist Ausdruck einer gemeinsamen Haltung, die Menschen verbindet. Sie macht sie widerständig gegen fahrlässige Argumente, die die Humanität in unserem Land bedrohen. Wir brauchen gerade in unruhigen Zeiten eine öffentliche Vergewisserung, die Haltungen in unserer Gesellschaft stabilisiert.

Mit der Initiative Niedersachsen-packt-an ist es allen Beteiligten gelungen, in einer kritischen Phase unseres Landes, bei der Aufnahme von Flüchtlingen, ein gutes Beispiel zu setzen. Ich hoffe sehr, dass der bei Niedersachsen-packt-an gelungene Schulterschluss über das aktuelle Geschehen hinausreicht und den vor uns liegenden Integrationsprozess weiter vorantreibt.“
Kommission präsentiert nächste Schritte hin zu einer entschlosseneren, wirksameren und
gerechteren Migrations- und Asylpolitik der EU

Neuansiedlungsprogramm für mindestens 50 000 Flüchtlinge

erschienen am: 2017-09-28 im europaticker

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