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Im Rahmen des Projekts „Blühende Landschaften“ haben Lehrlinge der ÖBB
300 Wildbienen- und Nützlingshotels gebaut
ÖBB: Hotels für Insekten

Insekten haben für das Funktionieren von praktisch allen Ökosystemen zentrale Bedeutung. Der Mensch greift immer intensiver in die Landschaft ein; die Lebensräume und damit die Zahl der für uns so wichtigen Insekten schwinden dramatisch. Hilfe ist daher dringend angesagt.

Hotelbau in Serie

Sie stehen nicht auf dem Lehrplan. Die Möglichkeit, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, haben Lehrlinge der ÖBB jedoch begeistert aufgenommen – so sind rund 300 Wildbienen- und Insektenhotels in den Lehrwerkstätten entstanden. Durch diese Initiative wollen die ÖBB qualitativ wertvolle Lebensräume für nützliche Insekten schaffen, die maßgeblich für den Erhalt der ökologischen Vielfalt und für funktionierende natürliche Prozesse verantwortlich sind.

„Mit einer Gesamtgrundfläche von ca. 200 Millionen Quadratmetern sind die ÖBB einer der größten Immobilieneigentümer Österreichs. Das bedeutet auch, Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen“, so Erich Pirkl, Geschäftsführer der ÖBB-Immobilien GmbH. „Nun besitzen wir auch noch 300 Hotels“ meint Pirkl mit einem Augenzwinkern, „für kleine, aber dafür umso nützlichere Tiere. Ein weiterer Beitrag der ÖBB für unseren Lebensraum.“

Attraktive Lage

Auch im nächsten Jahr grünt und blüht es wieder im Umfeld des Bahnbetriebes. Besonders Bahndämme bieten vielen bereits seltenen Pflanzen eine Heimat; ideale Futterquellen für Insekten. Die kleinen Blütenbestäuber, die Insektenhotels beziehen, sind übrigens allesamt Nützlinge wie z.B. Mauerbienen, Florfliegen oder auch schmalflügelige Pelzbienenölkäfer. Letztere kennen Sie nicht? Die große Welt der kleinen Tiere können Sie ab nächstem Frühjahr bei den Bahnhöfen  Maria Saal, Launsdorf-Hochosterwitz, Krumpendorf, Föderlach, St. Andrä im Lavanttal, St. Paul im Lavanttal, Eis-Ruden, Bleiburg und Tainach-Stein beobachten, wo vor kurzem von ÖBB-Lehrlingen geschaffene Nützlingshotels aufgestellt wurden.

erschienen am: 2017-10-10 im europaticker

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