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Produkte aus einem Guss
Meuselwitzer Eisengießerei ist Mitteldeutschlands Branchenprimus

Gerade im ländlichen Raum ist eine gute Lebensqualität abhängig von einer starken Wirtschaft. Deshalb sind Landrätin Michaele Sojka und Wirtschaftsförderer Wolfram Schlegel regelmäßig im Landkreis unterwegs, um sich bei den einheimischen Unternehmen über deren wirtschaftliche Lage und Weiterentwicklung zu informieren und gegebenenfalls Unterstützung anzubieten – bei der Vernetzung mit Geschäftspartnern zum Beispiel oder um behördliche Baugenehmigungsverfahren schnellstmöglich umzusetzen. Zuletzt hatten sich Sojka und Schlegel in der Meuselwitz Guss Eisengießerei angemeldet, um mehr über die aktuelle Entwicklung und die wirtschaftlichen Perspektiven des Betriebes zu erfahren.

1971 gegründet, gehört die Meuselwitzer Eisengießerei derzeit mit 320 Mitarbeitern und 27 Auszubildenden zu den größten Arbeitgebern im Altenburger Land. Mit modernsten Gießereianlagen werden Eisengussteile mit hoher Maßgenauigkeit hergestellt. Kleinere Teile wiegen um die 250 Kilo, größere bis zu 80 Tonnen – so viel wie eine Boeing 737-800 mit 190 Passagieren an Bord. Rund 64 Millionen Euro Umsatz stehen pro Jahr zu Buche. Damit zählt das zur DIHAG Holding gehörige Meuselwitzer Unternehmen zu den führenden Gießereibetrieben Europas und ist in Mitteldeutschland unangefochten die Nummer eins. Hatte die Eisengießerei noch 2016 einen kleinen Einbruch im Umsatz zu verkraften, laufen die Geschäfte derzeit hervorragend. Die Auftragslage sei sehr gut und im Umsatz liege man über dem Plan, erklärt Olaf Wiertz, der seit Januar 2016 an der Spitze des Unternehmens steht und auf fast 30 Jahre Berufserfahrung in der metallverarbeitenden Industrie blicken kann. Mit der strategischen Ausrichtung auf den Groß- und Schwerguss hat sich Meuselwitz Guss längst einen Spitzenplatz in der Gießereibranche erarbeitet. Die Auftraggeber kommen nicht nur aus dem Bundesgebiet, sondern aus zahlreichen europäischen Ländern sowie aus Amerika. Pro Monat werden in Meuselwitz rund 3.200 Tonnen Eisen vergossen. Fünf bis sechs Sondertransporte für Großgussteile verlassen pro Tag das Betriebsgelände – das sind zumeist Bauteile für Windkraftanlagen und Maschinenbette. Jetzt gelte es, so Geschäftsführer Olaf Wiertz, den Betrieb zukunftssicher zu machen. „Wir werden einiges auf den Prüfstand stellen und wollen auch neue Wege gehen“, kündigt Wiertz an und erklärt weiter: „Der Windkraftmarkt wird sich an absehbarer Zeit verändern und darauf müssen wir uns einstellen. Wir werden wieder verstärkt auf den Maschinenbau setzen.“

Quelle: Jana Fuchs Öffentlichkeitsarbeit

erschienen am: 2017-11-02 im europaticker

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