europaticker:
Kein Plastikmüll in die Biotonne
Dresden: Mit Comicfilm gegen „Müllverschmutzung“

Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft führt aktuell eine Infokampagne durch, um gegen Plastikmüll in Biotonnen vorzugehen. Das Problem: Plastiktüten und Tüten aus Biokunststoff landen oft gemeinsam mit Speiseresten, verdorbenen Lebensmitteln oder verwelkten Blumen in der Biotonne. Viele machen sich nicht die Mühe, die verschmutzte Plastiktüte, nachdem sie diese ausgeleert haben, in den Restabfall zu tun. Das ist aber wichtig, denn Kunststofftüten zersetzen sich nicht bei der anschließenden Kompostierung. Und für sogenannte kompostierbare Biokunststofftüten, zum Beispiel Tüten aus Maisstärke, ist der Zeitraum der Kompostierung zu kurz, um zersetzt zu werden. Das Ergebnis: Die Verarbeitung des Bioabfalls zu Biogas für die Strom- und Wärmegewinnung sowie die Herstellung von Kompost aus den Gärresten wird behindert. Verunreinigter Bioabfall muss dann als Restmüll entsorgt werden. Das kostet zusätzlich Geld und wird den Nutzern der betroffenen Biotonnen in Rechnung gestellt.

Zur Infokampagne gehört eine Infokarte. Außerdem hat das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft einen Comicfilm produzieren lassen, der im Fahrgastfernsehen der Dresdner Verkehrsbetriebe, im Dresden Fernsehen und auf dem städtischen Facebookauftritt „Stadt Dresden“ auf humorvolle Art zeigt, wie Mülltrennung richtig geht.
„Helfen Sie mit, dass aus unseren Bioabfällen Strom, Wärme und Kompost entstehen kann! Das ist die natürlichste Art, Abfälle zu verwerten und somit das Beste für die Umwelt“, appelliert Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen. „Zugleich vermeiden Sie so eine unnötige Erhöhung Ihrer Betriebskosten.“

Alle Informationen zur richtigen Entsorgung von Bioabfall stehen auch im Internet unter www.dresden.de/abfall

erschienen am: 2017-11-11 im europaticker

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 15. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken