europaticker:
11. Bad Hersfelder Biomasseforum
Weiterentwicklung der Bioabfallerfassung und -verwertung

Der Gesetzgeber strebt eine hochwertige Verwertung von Bioabfällen bei minimierten Umweltbelastungen an. Zudem sollen sowohl die In- und Outputqualität von Bioabfällen bzw. Komposten als auch die getrennt erfassten Mengen gesteigert werden. Dass die Potenziale von Bio- und Grüngut, auch nach dem Stichtag zur verpflichtenden Getrenntsammlung (01.01.2015), bei Weitem noch nicht erschlossen sind, ist bekannt. Aktuelle Studien belegen, dass nach wie vor große Mengen vor allem an Nahrungs- und Küchenabfällen über den Restmüll entsorgt werden und nicht den Weg in die Biotonne finden.

Wie sollen diese Ziele erreicht werden? Das neue Ausschreibungsverfahren nach EEG 2017, die Novelle des Düngerechts, der Entwurf der Stoffstrombilanzverordnung, erhöhte Anforderungen an Fremdstoffgehalte im Kompost, die Anforderungen an die Sammlung und Aufbereitung von Grüngut – es wird also nicht einfacher und die Bioabfall- und Grüngutwirtschaft steht erneut vor großen Herausforderungen!

Die Schwerpunkte des diesjährigen 11. Biomasseforums liegen auf der Weiterentwicklung der Bioabfallerfassung und -verwertung vor dem Hintergrund dieser Herausforderungen. Mit dem Vortrag über die „Aktion Biotonne Deutschland“ wird ein bundesweites Projekt zur Steigerung der Erfassung und Qualität von Bioabfällen vorgestellt werden. Ebenfalls wird über erste Erfahrungen mit dem Ausschreibungsverfahren für Strom aus Biogas nach dem EEG berichtet. Ein weiteres Thema ist der aktuelle Stand der Stoffstrombilanzverordnung. Zudem werden der Markt für organische Düngemittel im Wettbewerb sowie sich neu entwickelnde Chancen der Kompostverwertung im Biolandbau betrachtet.

Einen besonderen Schwerpunkt wird die automatisierte Fremdstoffentfrachtung von Bio-abfällen und Komposten mittels NIR- und Röntgentechnologie darstellen, die anhand erster Praxiserfahrungen vorgestellt werden. Auch der Themenkomplex Weiterentwicklung der Erfassung und Verwertung von Grüngut wird anhand verschiedener Praxisbeispiele dargestellt. Und wie jedes Jahr werden neue Konzepte und Anlagen zur hochwertigen Verwertung von Bioabfällen präsentiert. Diese und andere Ansätze können direkt in Gesprächen mit den Fachausstellern vertieft werden.

Außerdem bleibt viel Raum für Diskussion sowie Gespräche und nicht zu vergessen, der traditionelle „Gesellige Abend“ am ersten Veranstaltungstag.

Das 11. Bad Hersfelder Biomasseforum findet am 28. und 29. November 2017 unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in der Stadthalle Bad Hersfeld statt.
Programm: http://www.witzenhausen-institut.de/index.php/programm-bio-hef
Online-Anmeldung: http://www.witzenhausen-institut.de/index.php/anmeldung

erschienen am: 2017-11-17 im europaticker

Schreiben Sie uns Ihre Meinung zu dem Beitrag:
Ihre Meinung ist uns wichtig!

Impressum (Kurzfassung):
EUROPATICKER mit den Magazinen: Umweltruf, Korruptionsreport und Green IT
Das Magazin mit Hintergrund aus der Entsorgungsbranche
Deutscher Presserat (ID-Nummer 3690)

Herausgeber Hans Stephani
Beratender Betriebswirt - Journalist - Autor
Blumenstr. 11, 39291 Möser
Telefon: 039222 - 4125 Telefax: 039222 - 66664
Der EUROPATICKER Umweltruf erscheint im 15. Jahrgang. Das Ersterscheinungsdatum war der 20. März 2000.

Für die Titel: EUROPATICKER, KORRUPTIONSREPORT und UMWELTRUF nehmen ich Titelschutz nach § 5 Abs. 3 MarkenG. in Anspruch.
Ich unterliege dem Presserecht des Landes Sachsen-Anhalt.
Verantwortlich im Sinne des Presserechtes und nach Telemediengestz (TMG) ist: Diplom-Betriebswirt Hans Stephani.

Anzeigenverwaltung:
EUROPATICKER - Verlag  GmbH, Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der Nummer B 2311, Geschäftsführer: Beatrix Stephani, Steuerliche Angaben: Finanzamt Genthin Steuernummer: 103/106/00739, Blumenstr. 11 D-39291 Möser Telefon: 039222 4125, Telefax: telefax@europaticker.de

    Zurück zum Nachrichtenüberblick                                    Diese Meldung ausdrucken