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AWB gibt Hinweise zur Winterwartung auf Fahrbahnen, Gehwegen und an Haltestellen
So funktioniert der Winterdienst in Köln

Die AWB leistet im Auftrag der Stadt einen Großteil des Winterdienstes auf den Kölner Straßen. Daneben werden andere aktiv. Auch die Grundstückseigentümer sind im Rahmen der Straßenreinigungs-Satzung zum Winterdienst verpflichtet und helfen mit, Köln bei Schnee und Eis verkehrssicher zu machen.

Winterdienst durch die AWB
Die Mitarbeiter der AWB räumen die Fahrbahnen frei und streuen bei Schnee und Eisglätte dort, wo sie nach dem Straßenreinigungs-Verzeichnis der Stadt Köln zuständig sind. Über die Online-Abfrage auf http://www.awbkoeln.de/winterdienst ist abrufbar, wer, wann, wo und wie Winterdienst leisten muss. Im Download-Bereich sind die Satzung und das Straßenreinigungs- Verzeichnis hinterlegt.

Einsatz von Maschinen im Winterdienst
Der Winterdienst der AWB umfasst 3 Dringlichkeitsstufen und eine vorbeugende Stufe. Die Stufe 1 hat immer Vorrang vor den anderen Stufen 2 und 3. Je nach Wetterlage kann dies ein mehrmaliges Fahren der Planstufe 1, dann den Übergang in die Planstufe 2 und danach auch einen Einsatz in der Planstufe 3 bedeuten.

Stufe 1
Die AWB befreit ab 4 Uhr die Hauptverkehrsstraßen und die wichtigsten Radwegverbindungen in Köln von Schnee und Eis. Zu den Hauptverkehrsstraßen gehören: innerstädtische Querverbindungen, zum Beispiel

Ein- oder Ausfallstraßen wie die

Bis zum Hauptberufsverkehr sorgt die AWB für Winterdienst auf einer Strecke von rund 2.000 km.

Stufe 2
Im Anschluss an die Stufe 1 betreuen diese Mitarbeiter weitere 600 km wichtige Zufahrtsstraßen zu Wohngebieten.

Stufe 3
Zur Stufe 3 gehören die Straßen und Radwege innerhalb der Wohnquartiere. Der Winterdienst wird in diesen Gebieten im Anschluss an die Stufe 2 durchgeführt und umfasst eine Streustrecke von rund 500 km.

In einer vorbeugenden Stufe behandelt die AWB insbesondere die Kölner Rheinbrücken mit Flüssigsalz, wenn diese 3 Bedingungen zusammentreffen:

Manueller Winterdienst Parallel zum maschinellen Winterdienst werden in der Regel ab 6.00 Uhr verkehrswichtige Treppenanlagen und Fußgängerüberwege, Verkehrsinseln und bestimmte Fußgängerzonen von Hand geräumt und gestreut. Dabei sind rund 240 Mitarbeiter der AWB mit mehr als 40 Fahrzeugen im Einsatz.

Winterdienst „Rund um die Uhr“
Die AWB leistet bei Extremwetterlagen einen Winterdienst „rund um die Uhr“ bei am Abend einsetzendem starkem Schneefall mit gleichzeitiger Prognose für Frosttemperaturen und anhaltende Schneefälle mit verbreiteter Glättebildung bis in den Folgetag. So werden in der Nachtschicht bis zu 30 Räum- und Streufahrzeuge zusätzlich eingesetzt. Eine eigene Task-Force aus bis zu 30 Fahrern aus Verwaltung, Müllabfuhr und Werkstatt der AWB ggf. ergänzt um externe Kräfte steht dann für diese Einsätze bereit.

Fazit: Die AWB ist gut gerüstet für den Winter 2017/2018. Dies zeigen folgende Zahlen:

Winterdienst durch die Grundstückseigentümer

Winterdienst auf Gehwegen
Das Schnee- und Eisräumen auf den Gehwegen ist Sache der Grundstückseigentümer und gehört zur Verkehrssicherungspflicht. Manchmal wird diese Arbeit von einem Hausmeister erledigt oder wurde im Mietvertrag auf den Mieter übertragen. Letztlich ist aber immer der Grundstückseigentümer für den Zustand des Gehweges verantwortlich. Kommt jemand wegen mangelnder Winterwartung auf dem Gehweg zu Schaden, muss der Grundstückseigentümer dafür haften.

Daher müssen Gehwege unmittelbar nach dem Schneefall geräumt werden. Wenn es nach 20.00 Uhr schneit, reicht es in der Regel aus, erst am nächsten Morgen Winterdienst zu leisten. Allerdings müssen die Gehwege an Werktagen um 7.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen um 9.00 Uhr geräumt sein.

Bei Dauerschneefall muss, wenn dies nutzlos wäre, nicht fortlaufend gefegt werden. Sobald es aber nur noch geringfügig oder gar nicht mehr schneit, muss geräumt werden. Je nach Witterungsverhältnissen muss im Laufe des Tages auch mehrfach gefegt oder gestreut werden.

Alle Wege müssen in einer Breite von 1,5 m geräumt werden. Bei Glatteisbildung muss sofort gestreut werden. Salz und andere auftauende Stoffe sind zum Schutze des Grundwassers nur erlaubt bei besonderen klimatischen Ausnahmefällen wie z.B. Eisregen oder an gefährlichen Stellen wie Treppen, Rampen, Brückenauf- und -abgängen oder steilen Wegen.

Liegt vor dem Grundstück eine Bushaltestelle, dann gehören der Zu und Abgang zur Haltestelle ebenfalls dazu. Auch an baulich abgegrenzten Haltestellen sowie an U-Bahn- Ausgängen ist der gefahrlose Zu- und Abgang zur Haltestelle und zum Ausgang zu gewährleisten. An den rund 1.200 Bushaltestellen selbst übernimmt die AWB den Winterdienst.

Winterdienst auf Fahrbahnen
Sind Eigentümer für die Reinigung der kompletten Straße als Anlieger verantwortlich, ist auch der Winterdienst auf der Fahrbahn ihre Aufgabe, zumindest an verkehrswichtigen und gefährlichen Stellen – also vor allem an Fußgängerüberwegen.

Informationsangebote der AWB zum Winterdienst:

erschienen am: 2017-11-14 im europaticker

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