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Mit mehr Grün in unseren Städten verbessert sich die Lebens- und Wohnqualität
Neues Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün"

Bund und Länder reagieren mit einem neuen Förderprogramm auf den anhaltenden Trend, dass immer mehr Menschen aus ländlichen Regionen in die Städte ziehen. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms zur Städtebauförderung stehen für das Land Niedersachsen dieses Jahr Mittel in der Rekordhöhe von mehr als 121,4 Mio. Euro zur Verfügung. Davon fließen rund 9,4 Mio. Euro in das neue Programm „Zukunft Stadtgrün".
Ziel dieses Programms ist es, die Lebens- und Wohnqualität der Stadtbewohnerinnen und -bewohner sowie deren gesellschaftliche Teilhabe zu steigern, das Stadtklima zu verbessern sowie die biologische Vielfalt zu erhalten.

„Mit Zukunft Stadtgrün setzen wir zusätzlich zu den bereits bestehenden fünf Programmen der Städtebauförderung einen neuen Akzent für mehr Lebens- sowie Wohnqualität und Vitalität in Zeiten wachsender Großstädte", betont Niedersachsens Sozial- und Bauministerin Cornelia Rundt. „Wir haben die regionale Entwicklung im Blick und machen mit gezielten städtebaulichen Maßnahmen unsere Städte lebens- und liebenswerter und attraktiver! Sie sollen wachsen, aber bitte gesund und grün - und das im Sinne der gesellschaftlichen Teilhabe für alle!"

Die Fördermittel können eingesetzt werden, um im Rahmen von quartiersbezogenen Stadtgrünmaßnahmen z.B. öffentliche Grün- und Freiflächen zu schaffen, zu erweitern oder zu sanieren, leerstehende oder fehlgenutzte Gebäude instand zu setzen und zu modernisieren sowie die öffentliche Infrastruktur auszubauen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die Grün- und Freiflächen barrierefrei und multifunktional zu gestalten und damit Quartiere ökologisch, sozial und städtebaulich aufzuwerten.

In das erstmals im Jahr 2017 aufgelegte Bund-Länder-Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün" können in diesem Jahr 10 Maßnahmen mit einem Fördervolumen von 9,352 Mio. Euro aufgenommen werden:
Bad Gandersheim (Kurbereich) 1.169.000 Euro
Goslar (Stadtpark Oker) 60.000 Euro
Hameln (Weserpromenade und Werder) 133.000 Euro
Hildesheim (Hohnsensee mit Wallanlage) 900.000 Euro
Rodenberg (Burgpark und Mühlenstraße) 500.000 Euro
Südheide, Hermannsburg(Örtzepark) 660.000 Euro
Lüneburg (Grünband Innenstadt) 600.000 Euro
Bad Bentheim (Schloss- und Forstpark) 400.000 Euro
Meppen (Historische Wallanlage) 2.730.000 Euro
Osnabrück (Schlossgarten und Ledenhof) 2.200.000 Euro
Hintergrundinformation zu den weiteren fünf Städtebauprogrammen des Niedersächsischen Sozial- und Bauministeriums:
• In das Programm „Soziale Stadt" fließenin diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von 33,020 Mio. Euro.
• In das Programm „Stadtumbau West" fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von 27,908 Millionen Euro
• In das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren" fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von 20,144 Millionen Euro
• In das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz" fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von 13,714 Mio. Euro.
• In das Programm „Kleinere Städte und Gemeinden" fließen in diesem Jahr Landesmittel inklusive der Bundesfinanzhilfen in Höhe von insgesamt 17,294 Mio. Euro.

erschienen am: 2017-11-14 im europaticker

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