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Schadensrückblick des Deutschen Wetterdienstes für die letzten 12 Monate
Gefährliche Wetterereignisse und Wetterschäden in Deutschland 2017

Wie schon in den Jahren zuvor traten auch 2017 deutschlandweit viele extreme Wettersituationen auf, die durch ihre Auswirkungen, vor allem durch Sturm, Starkniederschläge, Blitzschlag, Nebel, Glätte, Hagel und Tornados, direkt oder indirekt zahlreiche Menschenleben forderten. Unwetter sorgen zudem regelmäßig in Deutschland für empfindliche Störungen der Infrastruktur, insbesondere im Flug-, Schiffs-, Auto- und Schienenverkehr. Gelegentlich sind diese Beeinträchtigungen von katastrophalem Ausmaß, in jedem Fall jedoch begleitet von beträchtlichen volkswirtschaftlichen Schäden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat den Wetterverlauf der letzten 12 Monate Tag für Tag und rund um die Uhr überwacht und beobachtet. Er hat dabei etwa 30.000 Mal frühzeitig über Internet, über seine WarnWetter-App und über die Medien vor gefährlichen Wettersituationen gewarnt.

In seinem Schadensrückblick 2017 hat der DWD eigene Beobachtungen sowie Zumeldungen der Nutzer von DWD-Warnungen und Medienberichte über Schäden durch extreme Wettersituationen in Deutschland gesammelt und nach bestem Wissen und Gewissen ausgewertet. Monat für Monat, beginnend mit dem November 2016, beschreibt die nachfolgende Zusammenstellung wetterbedingte Schäden sowie ungewöhnliche oder skurrile Situationen, Tornado- und Hagelmeldungen. Sie erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder letzte Detailtreue. Trotzdem wird erkennbar, wie offenbar zunehmend unser Dasein durch extreme Wettersituationen beeinträchtigt ist.

Bestimmte Ereignisse, wie die verheerenden Spätfröste im April, die Unwetter im Juni und Juli mit Überflutungen und Schlammlawinen oder im Oktober die Orkane „Xavier“ und „Herwart“, die in weiten Teilen Deutschlands den Schienenverkehr lahmlegten, werden noch lange in Erinnerung bleiben. Die nachfolgende Zusammenstellung liest sich wie ein Szenario des Schreckens der Naturgewalten, die uns umgeben. Sie zeigt gleichzeitig aber auch die Notwendigkeit von Vorsorgemaßnahmen und von möglichst kurzen Reaktionszeiten der Katastrophenschutzeinrichtungen vor Ort nach Herausgabe der amtlichen Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes.

November 2016
Im morgendlichen Nebel fuhr am 2. bei Nordhausen (TH) ein Pkw-Fahrer an einer Autobahnauffahrt gegen eine Verkehrsinsel. Durch Glätte kam es am 3. und 4. zu einigen Unfällen. Am 3. prallte ein Autofahrer bei Gardelegen gegen einen Baum, am 4. ereigneten sich auf der Schellenberg-Brücke bei Donauwörth (BY) gleich sieben Glätteunfälle. Bei plötzlich einsetzendem Starkniederschlag kam es am 6. auf der A5 zwischen Offenburg und Appenweier (BW) zu einer Unfallserie. Ein erster Wintereinbruch mit Schnee führte am 7. zu etlichen Unfällen. So gerieten im Schwarzwald zahlreiche Lkw ins Rutschen und blockierten Straßen. Bei Hinterzarten (BW) erlitt eine Seniorin schwere Verletzungen, als aus einer vorbeiziehenden Kuh-Herde ein Tier ausrutschte und die am Straßenrand stehende Dame unter sich begrub.

Am 8. und 9. führte stundenlanger Nassschneefall besonders in Schleswig-Holstein Niedersachen, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern zu starken Behinderungen. Etliche Straßen waren durch Schneebruch blockiert, zahlreiche Lkw blieben liegen, es kam zu Unfällen und langen Staus. Umgestürzte Bäume verursachten Stromausfälle in einigen Orten Niedersachsens sowie Mecklenburgs und behinderten den Bahnverkehr. Bei Lohr (Unterfranken) verlor eine Frau ihr Leben, als sie mit ihrem Fahrzeug von der schneeglatten Fahrbahn abkam und mit einem Laster kollidierte. Auch vom 10. bis 13. kam es durch winterliche Witterung erneut zu Unfällen. So mussten etliche Straßen im Hochtaunus (HE) und im Sauerland (NRW) wegen Schneebruch gesperrt werden. Bei Glatteis zogen sich in Hamburg einige Fußgänger und Radfahrer Verletzungen nach Stürzen zu. Bei gefrierendem Nebel geriet u. a. nahe Hamburg ein Kühltransporter ins Schleudern und rutschte eine Böschung hinunter. Gefrierender Regen führte am 14. und 15. zu zahlreichen Unfällen. Unter anderem überschlug sich am 14. bei Bad Segeberg (SH) ein Pkw nach Kontakt mit einer Leitplanke mehrfach und auf der A620, nahe Saarlouis, ereigneten sich gleich mehrere Glätteunfälle. Am 15. kam es in Südthüringen zu etlichen Glätteunfällen - zudem erlitten mehrere Fußgänger Knochenbrüche.

Sturm verursachte vom 18. bis 20., vor allem von Nordrhein-Westfalen bis Schleswig-Holstein, folgende Schäden: Durch einen Blitzschlag geriet in Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog (SH) eine Biogasanlage in Brand. In Dortmund-Sölderholz wurde ein Wohnwagen auf ein Feld geweht und zerbrach dabei in seine Einzelteile. Umgestürzte Bäume beschädigten bei Schwerte (Kr. Unna) Oberleitungen und behinderten den Bahnverkehr. Ein Föhnsturm blies am 21. im Schwangau (Ostallgäu) ein Lkw-Gespann um. Bei Nebel ereigneten sich vom 23. bis 28. etliche Unfälle. Beispielsweise übersah am 23. nahe Woldegk (MV) ein Pkw-Fahrer im dichten Nebel einen Fußgänger, der an den Unfallfolgen verstarb. Im Landkreis Oldenburg (NI) kollidierte am 25. ein Schulbus mit einem Sattelschlepper – mehrere Schulkinder und der Fahrer wurden dabei leicht verletzt. Die A10 wurde bei Potsdam infolge einer bei Glätte und Nebel entstandenen Massenkarambolage gesperrt. Drei Menschen verloren im dichten Nebel am 28. auf der A33 bei Borchen (Kr. Paderborn, NW) bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Geisterfahrer ihr Leben.

Bei Isselburg (Münsterland, NW) prallte ein Autofahrer bei Glätte gegen einen Baum und starb. Bei gefrierendem Regen und Schneefall kam es am 30. in Niedersachsen, Brandenburg, Sachsen und Baden Württemberg zu etlichen Unfällen. So löste bei Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) ein rutschender Pkw eine Kettenreaktion aus, bei der schließlich zwei Fahrzeuge gegen eine Garage prallten. Im Erzgebirge blieben mehrere Lkw auf den Straßen liegen.


Dezember 2016
Am 1. kam auf glatter Straße bei Neuried (Ortenaukreis, BW) ein Pkw von der Straße ab und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen, dessen Insassen schwer verletzt wurden. Die Pkw-Fahrerin verstarb. Sturmböen ließen im Norden und Osten einige Bäume umstürzen - bei Görlitz fiel beispielsweise eine Pappel auf zwei Pkw. Straßenglätte und teilweise Nebel führten vom 3. bis 7. von Hamburg bis zum Großraum Stuttgart sowie in Brandenburg zu mehreren Unfällen. So verstarb bei Groß Twülpstedt (Kr. Helmstedt, Niedersachsen) eine Pkw-Fahrerin nachdem sie auf die Gegenfahrbahn geriet und dort mit einem Lkw kollidierte. In Hamburg ertrank ein Mann, nachdem er mit seinem Auto ins Schleudern geriet, ein Brückengeländer durchbrach und in einem Hafenbecken landete. Im Osten verursachten Sturmböen am 11. Schäden. So musste beispielsweise der Weihnachtsmarkt in Teltow (Berlin-Brandenburg) abgesagt werden. In Dresden wehten Dachziegel von Dächern und Bäume knickten um - einer begrub ein Auto unter sich.

Bei Glatteis kam es vom 11. bis 13. in Süddeutschland zu zahlreichen Unfällen. Unter anderem kollidierten auf der Saiger Talbrücke nahe Titisee-Neustadt (BW) acht Fahrzeuge - eine Pkw-Fahrerin kam dabei zu Tode. Bei Albstadt (Zollernalbkreis, BW) landeten herbeigerufene Rettungsfahrzeuge im Graben und am Maserer-Pass bei Reit im Winkl (BY) kollidierten 4 Fahrzeuge. Am 16. und 17. setzte sich die Serie der Glätteunfälle in Oberfranken bzw. im sächsischen Bergland fort. Am 20. war wieder Sachsen betroffen und nahe Coppenbrügge ( Kr. Hameln-Pyrmont, NS) schlitterte eine Pkw-Fahrerin in einer Kurve gegen einen entgegenkommenden Lkw. Durch gefrierenden Regen ereigneten sich am 22. und 23. etliche Unfälle - besonders betroffen waren die östlichen und südlichen Mittelgebirge. Im Solling (NS) geriet z.B. ein Linienbus ins Rutschen und verletzte dabei eine Fußgängerin. Im Hochtaunus (HE) kam es zu Eisbruch. In den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach blieben die Schulen wegen Glatteis geschlossen - auch die Müllabfuhr stellte dort ihren Betrieb ein.

In Pleinfeld (Mittelfranken) erlitt eine Zeitungsausträgerin bei einem Sturz lebensgefährliche Verletzungen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag (26.) verursachte Sturmtief „Barbara“ zahlreiche Schäden in Norddeutschland. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Schienen, beschädigten Oberleitungen und Freilandleitungen. So fiel beispielsweise bei Kiel ein Baum auf einen Pkw, dessen Fahrerin verstarb. In Teilen Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns fiel zeitweise der Strom aus. Eine Sturmflut überschwemmte den Fischmarkt in Hamburg und einige Nordseefähren stellten den Betrieb ein. An den Inseln Wangerooge und Sylt kam es zu Dünenabbrüchen. Bei Leipzig wurde ein Getreidesilo umgeblasen. Auf der A14 nahe Meitzendorf (Kr. Börde, SH) kam am 27. ein Lkw durch eine Windböe von der Fahrbahn ab und kippte in den Graben.

Wegen Niedrigwasser des Rheins musste die Stromproduktion am 28. in Laufenburg (Kr. Landshut, BW) gedrosselt werden. Der Fährbetrieb wurde stellenweise eingestellt – Rheinschiffe konnten nur noch mit leichter Ladung fahren. Bei Glätte ereigneten sich am 30. in den nordrhein-westfälischen Kreisen Unna und Heinsberg einige Unfälle – so verunglückte beispielsweise ein bei Werne von der Fahrbahn abgekommener Pkw-Fahrer tödlich.

Hagel
Am 26. wurde in St. Peter Ording Hagel beobachtet und auf der A4 bei Schwerin führte ein Hagelschauer zu einer Massenkarambolage.

Januar 2017

Am 1. kam es im dichten Nebel auf der A7 bei Memmingen (Unterallgäu, BY) zu einer Massenkarambolage, bei der sechs Personen ihr Leben verloren. Schneefälle am 2. in weiten Teilen Deutschlands führten zu Behinderungen im Schienenverkehr durch eingefrorene Weichen und zahlreichen Unfällen auf glatten Straßen. Beispielsweise verloren zwei Menschen nach der Kollision dreier Fahrzeuge im Kreis Borken (NRW) ihr Leben und bei Grimma (Kr. Leipzig, SN) starb eine ältere Dame, nachdem sich ihr Auto überschlagen hatte. Sturmtief „Axel“ führte vom 3. bis 5. zu erheblichen Schäden und an den Küsten zu einer Sturmflut. Unter anderem wurden auf der ostfriesischen Insel Langeoog Spielsachen angespült, die wahrscheinlich von einem im Sturm verlorenen Container eines Schiffes stammten.

An den Inseln Rügen und Usedom gab es Steilwandabbrüche. Etliche Küstenstädte hatten mit Hochwasser zu kämpfen. Im Binnenland behinderten umgestürzte Bäume den Verkehr auf Straßen und Schienen. In Willich (Kr. Viersen, NRW) starb ein junger Autofahrer nachdem er von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Gefrierender Regen verursachte am 7. vor allem in der Nordhälfte zahlreiche Unfälle - Fußgänger und Radfahrer erlitten Verletzungen. Unter anderem schleuderte nahe Hannover ein Pkw-Fahrer gegen einen Baum und verstarb. Mehrere Autobahnen, wie die A7, wo ein Lkw nahe Flensburg (SH) umkippte, mussten gesperrt werden. Anhaltende Schneefälle führten am 10. im Südwesten zu zahlreichen Unfällen. Im Kr. Karlsruhe beispielsweise schleuderte eine Autofahrerin gegen einen Baum und verlor ihr Leben. Am Frankfurter Flughafen kam es zu Flugausfällen und im Taunus fiel an einigen Schulen der Unterricht aus. Auch am 11. kam es bei Eis und Schnee erneut zu Unfällen. Auf der A10 bei Berlin fuhren neun Fahrzeuge ineinander. Nahe dem unterfränkischen Mellrichstadt (BY) kippte ein ins Schleudern geratener Laster um - der Fahrer kam dabei zu Tode.

Vom 12. bis 14. verursachten Sturmtief „Dieter“ und Orkantief „Egon“ zahlreiche Schäden – Bäume stürzten um, Dächer wurden abgedeckt, an einigen Schulen fiel der Unterricht aus und im Norden kam es zu einer Sturmflut: Kreuzfahrtpassagiere erlitten bei starkem Seegang Verletzungen. Im Saarland gab es Stromausfälle. Wegen querstehender Lkw wurden einige Autobahnen gesperrt. Es kam zu Zug- und Flugausfällen. Bei Freudenstadt schlitterte ein Pkw-Fahrer in den Gegenverkehr und verstarb. Nahe Hornberg (Ortenaukreis, BW) verlor ein Winterdienstfahrer nach einer Kollision mit einem Baum sein Leben. Bei Schwandorf (Oberpfalz, BY) verletzte ein ins Schleudern geratener Pkw eine Fußgängerin tödlich. In der Nacht zum 17. fuhr im dichten Nebel bei Surwold (Emsland, NI) ein Lastschiff gegen eine Brücke. Dabei wurde das hochgefahrene Führerhaus abgerissen und der Kapitän tödlich verletzt. Durch Schneeverwehungen ereigneten sich am 18. und 19. im Schwarzwald zahlreiche Unfälle: Bei Schwendi (Kr. Biberach, BW) verlor ein Pkw-Fahrer bei einem Aufprall gegen einen Baum sein Leben. Bei Dauerfrost bildeten sich auf etlichen Flüssen Eisschollen. So musste beispielsweise der Schiffsverkehr auf dem Rhein-Main-Donaukanal und auf Teilen der Donau eingestellt werden. Zum Monatsende führte gefrierender Regen zu zahlreichen Unfällen. Unter anderem rutschte bei Königheim (Main-Tauber-Kreis, BW) am 30. ein Autofahrer in den Gegenverkehr und verstarb. Der öffentliche Nahverkehr musste am 31. in Regensburg eingestellt werden. Der Unterricht wurde an etlichen Schulen abgesagt.


Februar 2017

Gefrierender Regen sorgte am 2. in Thüringen, Sachsen und Bayern für etliche Unfälle. Beispielsweise geriet nahe Arnstadt (Ilm-Kreis, TH) ein Autofahrer ins Schleudern und prallte gegen einen Baum und bei Marieney (Vogtlandkreis, SN) kam sogar ein Räumfahrzeug ins Rutschen und landete im Graben. In der Oberpfalz blieben wegen der Glätte teilweise die Schulen geschlossen. Am 4. und 5. kam es erneut zu Glätteunfällen in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Sachsen. So schleuderte beispielsweise bei Buchholz (im Westerwald, RP) ein Pkw gegen einen Baum – dabei wurde ein Kleinkind schwer verletzt. Auch am 7. und 8. kam es zu Glätteunfällen von Schleswig-Holstein bis Hessen. So kam bei Liebenau (Kr. Nienburg/Weser, NI) ein Pkw-Fahrer an einem unbeschrankten Bahnübergang auf schneeglatter Fahrbahn ins Rutschen und kollidierte mit einem Güterzug.

Schneefälle sorgten am 11. in einigen Regionen für Behinderungen. So überschlug sich ein Pkw auf glatter Fahrbahn bei Kerpen (Rhein-Erft-Kreis, NW). Nahe Ahrensburg (SH) wurde die A1 wegen etlicher Unfälle gesperrt. Bei Dornstadt (Alb-Donau-Kreis, BW) kollidierte ein Pkw im dichten Nebel mit einem entgegenkommenden Sattelzug - Fahrer und Beifahrer wurden schwer verletzt. Vom 12. bis 14. gab es erneut Unfälle auf winterlichen Fahrbahnen. So schleuderte nahe Elpenrod (Vogelsbergkreis, HE) ein Pkw an einen Baum. Bei Boek (Kr. Rechlin, MV) rutschte während einer Fahrstunde das Fahrzeug gegen einen Baum. Bei gefrierendem Regen ereigneten sich am 16. und 17. in Baden-Württemberg und Bayern einige Unfälle. So schleuderte bei Lenzkirch (Hochschwarzwald) ein Pkw in einer Kurve und landete in einem Bachbett. Im dichten Nebel berührte am 19. der Pilot eines Kleinflugzeuges bei Extertal (Kr. Lippe, NW) im Landeanflug einige Baumwipfeln und stürzte ab.

Sturmtief „Thomas“ verursachte vom 22. bis zum 24. folgende Schäden in weiten Teilen Deutschlands: Ziegel wurden von Dächern geweht, umgestürzte Bäume führten zu Behinderungen im Bahn- und Straßenverkehr. In einigen Regionen wie in Niedersachsen und Franken kam es zu Stromausfällen. Nahe Bad Segeberg (SH) kollidierte ein Zug mit einem umgestürzten Baum. Etliche Fastnachtsfeiern, beispielsweise in Mönchengladbach (NW) mussten abgesagt werden. Bei Blankenhain (TH) wurden Dämmplatten von einer Baustelle auf eine Bundesstraße geweht. Einige Baugerüste lösten sich aus ihrer Verankerung - in Rottweil (BW) wurden dabei 5 Personen verletzt und in Dornhan wurden beim Einsturz eines Podiums mehrere Menschen verletzt. Heftige Windböen erfassten einige Pkw und wehten diese von der Straße. Bei Großrinderfeld (Main-Tauber Kreis, BW) wurde ein Lkw samt Anhänger umgeweht. Nahe Münchberg (Kr. Hof, BY) zerstörten kräftige Böen die Rotorblätter eines Windrades. Am 27. und 28. kam es bei und nach einem Kaltfrontdurchgang zu Gewittern mit Sturmböen; davon betroffen waren vor allem das Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen. Bäume, Verkehrsschilder und Bauzäune wurden umgeweht. Bei Greimerath (Kr. Trier-Saarburg, RP) stürzte beispielweise ein Baum auf ein fahrendes Auto. Umgefallene Bäume behinderten im Rhein-Main-Gebiet den Bahnverkehr und blockierten im Vogelsberg Straßen. In Niederdorfelden (Main-Kinzig-Kreis, HE) wurde das Dach einer Werkshalle abgedeckt. In Butjadingen (Kr. Wesermarsch, NI) schob eine Windböe einen Schulbus seitlich in einen Graben – alle 15 Schulkinder konnten unverletzt durch ein Sicherheitsfenster aussteigen.
Hagel
Hagel wurde am 23./24. nachts auf dem Kahlen Asten sowie am 27. auf dem Kahlen Asten und in Aachen-Orsbach registriert.

weiter mit März; April und Mai 2017


erschienen am: 2017-12-03 im europaticker

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