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Ministerin Hinz überreicht Ehrenzeichen an Mitglieder der Grubenwehr aus Nordhessen
Bergmänner der Grubenwehr üben verantwortungsvolles Ehrenamt aus

Hessens Umweltministerin Priska Hinz hat acht Mitglieder der Grubenwehr für ihr langjähriges Engagement mit dem Grubenwehrehrenzeichen ausgezeichnet. „Bergmann zu sein und Untertage zu arbeiten, ist ein risikoreicher Job. Im Ernstfall ist auch unter Tage eine Art Feuerwehr vorzuhalten – dies ist die Grubenwehr. Die Bergmänner, die sich neben ihrem beruflichen Alltag auch bereiterklären, sich ehrenamtlich in der Grubenwehr zu engagieren, verdienen ganz besonderen Respekt. Daher freue ich mich, dass ich acht Bergmännern heute das Grubenwehrehrenzeichen überreichen darf“, erklärte Ministerin Priska Hinz im Rahmen einer Feierstunde in der Hessischen Staatskanzlei.

Mit dem Orden werden Bergleute geehrt, die sich entsprechend lange in der Grubenwehr engagiert haben oder auch besondere Verdienste um das Grubenrettungswesen erworben haben. Die Mitglieder sind für Notfälle in den Bergwerken gerüstet und in der Lage, schnell und effizient die notwendige Hilfe zu leisten. „Jeder Einsatz einer Grubenwehr, ob Übung oder Ernstfall, ist mit körperlichen und psychischen Herausforderungen verbunden. Denn nur das langjährige, intensive und harte Training garantiert professionelle Rettungsarbeit im Unglücksfall. Ihre Kumpel müssen sich im Ernstfall auf ihr Können und ihren Einsatz verlassen können“, machte die Ministerin deutlich.

Das Grubenwehrehrenzeichen in Silber, für 15 jährige Mitgliedschaft in der Grubenwehr der Bergwerks K+S Werra erhielten: Holger Ries, Thomas Herget, Sascha Häner, Rigo Wildförster, Thomas Ruckel und Arno Leinweber. Herr Leinweber ist im K+S Werk Neuhof beschäftigt und engagiert sich in der dortigen Grubenwehr. Für ihr 20 jähriges Engagement in der Grubenwehr des K+S Werks Werra wurden Thomas Schneider und Rainer Hildebrandt mit dem Grubenwehrehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.

Das Grubenwehrehrenzeichen wurde 1953 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet und nimmt unter den Auszeichnungen des Bundes eine Sonderstellung ein, denn es ist als einzige Auszeichnung, nur einem Berufsstand vorbehalten.

Bundesweite Bekanntheit erlangten Grubenwehren erstmalig durch das Grubenunglück in der saarländischen Zeche Luisenthal 1962, bei der 299 Bergleute ums Leben kamen. In Hessen ist vor allem das Grubenunglück bei Borken aus dem Jahr 1988 bekannt, bei dem 57 Bergleute durch eine Kohlenstaubexplosion starben. „Mit Glück, aber auch durch immer besser werdende Abbautechniken ist Hessen seit dem Borkener Grubenunglück von größeren und kleineren Unglücken unter Tage weitestgehend verschont geblieben. Die kleineren Einsätze an der Werra zeigen aber auch, dass man sich auf die Grubenwehr der Werke Neuhof und Werra verlassen kann. Ich danke Ihnen für ihre Einsatzbereitschaft wünsche weiterhin ‚Glückauf‘“, so Ministerin Priska Hinz abschließend.

erschienen am: 2017-12-04 im europaticker

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