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Maschinenring Österreich Cluster Projekt hilft bei der idealen Düngung
Nährstoffmanagement spart Kosten und schont die Umwelt

Bild zur Presseaussendung Welche Nährstoffe enthält die Gülle, und was braucht der Boden? Diese Fragen beantwortet ein Projekt des Maschinenring Clusters: Das Maschinenring Steiermark Nährstoffmanagement bietet als akkreditierte Inspektionsstelle professionelle Leistungen für eine moderne, praxisnahe und ressourcenschonende Landwirtschaft. Dank der exakten Untersuchungsergebnisse der Böden und Wirtschaftsdünger lässt sich effizient, nachhaltig und wirtschaftlich gezielt düngen. Gleichzeitig schont der optimal geplante Düngereinsatz das Grundwasser und reduziert Emissionen. Die Details zeigt ein Video, das am 05.12.2017 veröffentlicht wurde.

Dreifacher Vorteil

Drei Vorteile bringt das Nährstoffmanagement: Wissen, Kostenersparnis und Umweltschonung. Denn der Landwirt, die Landwirtin weiß, welche Nährstoffe am eigenen Betrieb vorhanden sind. Der Status des Bodens – was fehlt für bestes Pflanzenwachstum, was wäre ausreichend vorhanden – ist ebenso bekannt. Damit können teure Zukaufsdünger sehr gezielt eingekauft werden. Zugleich beugt dieses Wissen der Überdüngung vor, was positiv für die Gesundheit des Bodens und die Sauberkeit des Grundwassers ist. Emissionen und Nährstoffausträge werden reduziert.

Beprobung durch den Maschinenring

Aufbauend auf der digitalen Hofkarte erstellt der Maschinenring einen Beprobungsplan für jede Fläche oder jedes Güllelager. Anschließend werden die Proben an mehreren vordefinierten Punkten genommen – am Feld, im Obst- oder Weingarten kommen dafür Quad oder Traktor zum Einsatz, im Güllelager erfolgt die Probenziehung mittels einer eigens entwickelten Stechlanze mit Schlauch und Verschlussmechanismus. Die Beprobung erledigt der Maschinenring selbständig auf Basis von GPS-Daten, der Landwirt oder die Landwirtin muss nicht vor Ort sein. Alle Proben werden ins Labor versandt und ausgewertet. Diese Information wird im Onlineportal Nährstoffmanagement-Maps aufbereitet, mit georeferenzierter Online-Kartendarstellung der Gehaltsklassen und sämtlicher analysierter Werte der Böden inklusive eines Teilflächenmanagements. Basierend auf diesen Ergebnissen berät der Maschinenring die Landwirtinnen und Landwirte zum optimalen Nährstoffmanagement für ihren Betrieb. Ergänzend gibt es eine Online-Güllebörse, damit der Dünger gezielt und grundwasserschonend dort eingesetzt werden kann, wo ihn Pflanzen und Boden auch tatsächlich benötigen.
Das Video zum Maschinenring Cluster „Nährstoff- und Bodenschutzmanagement für eine nachhaltige Landwirtschaft“ finden Sie hier:
Video ohne Untertitel: https://youtu.be/PlDSkFFuJGk
Video mit Untertitel: https://youtu.be/iPLybR2cfbU 

Über den „Maschinenring Cluster zur Förderung der agrarischen Kooperation“

Die österreichische Landwirtschaft steht vor großen strukturellen Herausforderungen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben und die flächendeckende Landwirtschaft langfristig zu erhalten, ist die überbetriebliche Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung. Diese soll im Rahmen des Maschinenring Clusters weiter gefördert werden. Ziel des Clusters ist es, gemeinsame Arbeitsabläufe aufzubauen und zu organisieren sowie die gemeinsame Nutzung von Anlagen und Ressourcen voranzutreiben. Das steigert die Effizienz und stärkt die heimischen Landwirtschaftsbetriebe. Die im Cluster umgesetzten Projekte entsprechen dem europäischen Modell für eine nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft und leisten einen wichtigen Beitrag zur Ernährungssicherheit in Österreich. Der „Maschinenring Cluster zur Förderung der agrarischen Kooperation“ steht allen 167.000 Landwirtinnen und Landwirten Österreichs zur kostenlosen Teilnahme offen. Unterstützt wird er über das Förderprogramm Ländliche Entwicklung 2014 – 2020 des Landwirtschaftsministeriums, mit Mitteln von Bund, Ländern und Europäischer Union. Mehr unter www.maschinenring.at/cluster 

Über den Maschinenring Österreich

1961 wurde der Maschinenring in Österreich als Verein zur bäuerlichen Selbsthilfe gegründet. Bis heute unterstützt er heimische Landwirte dabei, ihre Maschinen und ihre Arbeitskraft besser auszulasten: Indem sie gemeinsam Geräte nutzen. Und indem sie für andere Bauern arbeiten, für Kommunen, Unternehmen und Private. Denn mittlerweile umfasst der Maschinenring die drei Kernbereiche Agrar, Service und Personal. Zu den Kunden aus Landwirtschaft und Kommunen kommen auch Klein- und Mittelbetriebe im ländlichen Raum hinzu, österreichweit agierende Handels- und Infrastrukturunternehmen sowie Privatpersonen. 2016 arbeiteten mehr als 31.000 Profis vom Land über den Maschinenring, z.B. düngten oder droschen sie die Felder anderer Landwirte, sie führten Schneeräumungen durch, mähten Sportanlagen, stutzten Hecken oder arbeiteten als Leasing-Mitarbeiter. Der Jahresumsatz betrug 310,33 Millionen Euro (plus 0,67 Prozent im Vergleich zu 2015).
Videos:
https://youtu.be/iPLybR2cfbU
https://youtu.be/PlDSkFFuJGk

erschienen am: 2017-12-05 im europaticker

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