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Biomasse Nahwärme Millstatt sichert Strukturen im ländlichen Raum und Einkommen in der Forstwirtschaft
Anlage ist wichtiger Schritt für den Kärntner Energiemasterplan
Kärnten: Großinvestition in nachhaltige Energieversorgung

Es gibt wieder eine positive, in die Zukunft gerichtete Botschaft für die gesamte Kärntner Wirtschaft, die Landwirtschaft, den Standort, den ländlichen Raum und die Kärntner Energiewende. Das berichteten heute, Dienstag, die Landesräte Christian Benger und Rolf Holub beim Pressefoyer nach der Regierungssitzung.

In Millstatt entstehe eine Biomasse Nahwärme-Anlage für 52 Abnehmer mit einer Gesamtinvestition von 4,4 Millionen Euro. Aus dem EU-Programm Ländliche Entwicklung würden1,3 Millionen Euro in das Projekt fließen, der Landesanteil davon betrage 270.000 Euro. "Damit ist vor allem die Verwertung von heimischem, eher minderwertigem Holz gesichert, wird die Forstwirtschaft in der Region unterstützt und entsteht ein nachhaltiger Nutzen für die Abnehmer", sagte dazu Agrarreferent Benger.

"Mit dem Kärntner Energiemasterplan bauen wir Schritt für Schritt an der Kärntner Energiewende. Wärme aus Biomasse zu erzeugen ist dabei ein wesentlicher Eckpfeiler des Energiemasterplans. Daher ist die Errichtung einer Biomasse-Anlage in Millstatt ein wichtiges Projekt, das von Seiten des Landes unterstützt wird", erklärte Umwelt- und Energiereferent Holub.

2016 betrug der Anteil Erneuerbarer Energieträger in Kärnten 55,4 Prozent. "Damit liegen wir im europäischen Spitzenfeld und werden unsere österreichweite Spitzenposition weiter ausbauen", so Holub. Auch in Radenthein werde ein Projekt für Biomassewärme mit Landesmitteln in der Höhe von rund 350.000 Euro gefördert. Die Gesamtprojektkosten belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro. 51 Abnehmer werden bei dem Projekt mit Fernwärme aus Biomasse versorgt.

Benger wies darauf hin, dass die Nahwärme-Anlage eine weitere Großinvestition im ländlichen Raum sei. "Damit bleiben Wirtschaftskreisläufe in Schwung, werden die Einkommen in den Tälern und Gemeinden gesichert und wir steigern die Wertschöpfung im Land selbst", so Benger. Denn die Kärntner Milch in Spittal, die Landwirtschaftliche Genossenschaft in St. Veit und die MABURA in Launsdorf würden gemeinsam elf Millionen Euro in ihre Standorte investieren und würden EU-Fördermittel aus der Ländlichen Entwicklung erhalten.

"Diese Investoren sichern mit ihrem Mut die Standorte, die landwirtschaftliche Produktion, die Familienbetriebe und geben Perspektiven jungen Menschen Perspektiven sowohl in der Landwirtschaft als auch außerhalb", so Benger.


Quelle: Büros LR Benger, LR Holub Redaktion: Robitsch/Rauber/Sternig

erschienen am: 2017-12-06 im europaticker

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