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Insgesamt laufen die Messungen über fünf Jahre
München startet ab Januar ergänzende Stickstoffdioxid-Messungen

Ab 1. Januar 2018 werden an 20 Messstellen im Münchner Stadtgebiet ergänzende Stickstoffdioxidmessungen durchgeführt; zusätzlich zu den fünf dauerhaften LÜB (Lufthygienisches Landesüberwachungssystem Bayern) -Stationen des Landesamtes für Umwelt. Das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) hat dazu einen Auftrag vergeben.

„Mit unseren ergänzenden Messungen sorgen wir für Transparenz für die Münchnerinnen und Münchner. Wir wollen Klarheit zur aktuellen Luftqualität schaffen und auch die Wirksamkeit zukünftiger Maßnahmen zu Verbesserung der Luftsituation messen können“, erklärt Münchens Umweltreferentin Stephanie Jacobs. In München werden seit 2012 die Grenzwerte für Feinstaub eingehalten, bei Stickstoffdioxid kann der Jahresgrenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) an stark befahrenen Straßen nicht flächendeckend eingehalten werden.

Bei den ergänzenden 20 Messstellen handelt es sich um Passivsammler, mit denen nur die Stickstoffdioxidbelastung gemessen wird. Um die Messergebnisse anhand des Grenzwertes für den Jahresmittelwert für Stickstoffdioxid bewerten zu können, starten die Messungen am 1. Januar 2018 und werden für ein Kalenderjahr evaluiert. Insgesamt laufen die Messungen über fünf Jahre.

Gewählt wurden Standorte, die repräsentativ für die Stickstoffdioxid-Exposition der Bevölkerung sind, zum Beispiel Straßenschluchten mit hoher Randbebauung. Die Standorte werden möglichst gleichmäßig über das gesamte Stadtgebiet verteilt.

An folgenden 20 Standorten werden Messstationen aufgestellt: Verdistraße, Planegger Straße, Eversbuschstraße, Feldmochinger Straße, Schleißheimer Straße, Rheinstraße, Tegernseer Landstraße, Ständlerstraße, Kreillerstraße, Bajuwarenstraße, Fürstenrieder Straße, Liesl-Karlstadt-Straße, Hofbrunnstraße, Oettingenstraße, Wotanstraße, Steinsdorfstraße, Situlistraße, Ruth-Schaumann-Straße, Boschetsrieder Straße, Offenbachstraße.

Die exakte hausnummerngenaue Bestimmung kann erst nach Ortsbesichtigung vom RGU zusammen mit dem beauftragten Auftragnehmer erfolgen. Die Ortsbesichtigungen werden derzeit durchgeführt. Zur Validierung der Messungen wird ergänzend eine Vergleichsmessung an der LÜB-Station an der Lothstraße durchgeführt.

erschienen am: 2017-12-06 im europaticker

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